Feinster Nervenkitzel
„Tödliches Verderben“ von Karin Slaughter ist der zweite Band der packenden North Falls-Reihe und führt mich erneut in das scheinbar idyllische Städtchen Verona, dessen trügerischer Frieden brutal zerbricht, als die ehemalige Polizistin Alison Vickery in ihrem eigenen Zuhause erschossen wird und ihre Tochter Mandy schwer verletzt überlebt. Was zunächst wie ein vermeintlich eindeutiger Fall wirkt, entwickelt sich jedoch langsam zu einem komplexen Geflecht aus Korruption, Machtmissbrauch, häuslicher Gewalt und alten Geheimnissen. Diese Mischung macht den Reiz der Geschichte aus, sodass ich immer überlegte, wer was und warum zu verbergen hat.
Dazu kamen weitere Wendungen, die für ein Ende sorgten, welches ich so überhaupt nicht erwartet hatte.
Es war schön, Emmy Clifton und Jude Archer wieder zu begegnen. Die beiden sind mir bereits im ersten Band ans Herz gewachsen und auch hier harmonieren sie trotz aller persönlichen Schwierigkeiten wieder wunderbar miteinander. Ihre Dynamik wirkt glaubwürdig und verleiht der Geschichte neben der Spannung auch viele emotionale Momente – gerade, was das Verhältnis von Jude zu Emmy betrifft.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig sowie bildhaft und sorgt dafür, dass die 560 Seiten nur so dahinfliegen, sodass ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, dass sich die Handlung zieht. Im Gegenteil – es passiert ständig etwas Neues, ohne dass die Figuren oder die Handlung zu kurz kommen. Und durch die wechselnden Perspektiven von Emmy und Jude bekommt die Geschichte zusätzliche Tiefe und man erlebt die Ereignisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wodurch der Spannungsbogen oben bleibt.
Toll ge- und beschrieben wurden hier aktuelle Themen wie Polizeikorruption, Gewalt, Machtmissbrauch und den Verstrickungen von Macht und Einfluss in der Lokalpolitik. Diese packende Thriller-Elemente verleihen der Story eine zusätzliche beklemmende Realität.
„Tödliches Verderben“ eine rundum gelungene Fortsetzung der North-Falls-Reihe und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung mit fünf Sterne.
Dazu kamen weitere Wendungen, die für ein Ende sorgten, welches ich so überhaupt nicht erwartet hatte.
Es war schön, Emmy Clifton und Jude Archer wieder zu begegnen. Die beiden sind mir bereits im ersten Band ans Herz gewachsen und auch hier harmonieren sie trotz aller persönlichen Schwierigkeiten wieder wunderbar miteinander. Ihre Dynamik wirkt glaubwürdig und verleiht der Geschichte neben der Spannung auch viele emotionale Momente – gerade, was das Verhältnis von Jude zu Emmy betrifft.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig sowie bildhaft und sorgt dafür, dass die 560 Seiten nur so dahinfliegen, sodass ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, dass sich die Handlung zieht. Im Gegenteil – es passiert ständig etwas Neues, ohne dass die Figuren oder die Handlung zu kurz kommen. Und durch die wechselnden Perspektiven von Emmy und Jude bekommt die Geschichte zusätzliche Tiefe und man erlebt die Ereignisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wodurch der Spannungsbogen oben bleibt.
Toll ge- und beschrieben wurden hier aktuelle Themen wie Polizeikorruption, Gewalt, Machtmissbrauch und den Verstrickungen von Macht und Einfluss in der Lokalpolitik. Diese packende Thriller-Elemente verleihen der Story eine zusätzliche beklemmende Realität.
„Tödliches Verderben“ eine rundum gelungene Fortsetzung der North-Falls-Reihe und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung mit fünf Sterne.