North Falls again – Mord, Tragödien und Korruption in einer nordamerikanischen Idylle
In Band 2 der North-Falls-Reihe ermittelt Sheriff Emmy Clifton in einem grausamen versuchten Doppelmord und entdeckt Abgründe, die sie nie für möglich gehalten hätte. Spannend und bedrückend zugleich.
Um was geht es?
Die ehemalige Polizistin Allison Vickery wird erschossen, ihre Tochter Mandy lebensgefährlich verletzt. Wer ist zu so einer brutalen Tat mitten am Tag fähig? Interims-Sheriff Emmy Clifton nimmt die Ermittlungen auf. Je tiefer sie gräbt, umso mehr Motive entdeckt sie – in der Vergangenheit und im Heute, bei Allison und bei Mandy. Wird sie es schaffen, die Fäden zu entwirren und das Rätsel um den Schusswaffenangriff zu lösen? Besonders schwierig wird die Ermittlungsarbeit, weil Emmy nach Myrnas Tod mit ihrem eigenen Schicksal und ihren Emotionen hadert. Sie scheint nicht ganz auf der Höhe zu sein – und dann ist da auch noch der Kampf um den Sheriff-Posten.
Protagonistin im 2. Band der North-Falls-Reihe ist wieder Emmy Clifton, Interims-Sheriff von North Falls. Sie ist eine brillante Ermittlerin, die sich stark der Wahrheit verpflichtet fühlt, auch wenn sie Gegenwind erhält. Trotz allem merkt man ihr an, dass sie im Verlauf des Buches nicht immer hundertprozentig sie selbst ist. Die lange Pflegezeit bei ihrer dementen Mutter Myrna, der erst vor kurzem geschehene Verlust beider Elternteile, der „Krieg“ um den Sheriff-Posten, all das hinterlässt Spuren bei ihr. Auch wenn sie weiterhin zielstrebig und strukturiert ihre Ziele verfolgt, so erleben wir im Verlauf des Buches auch mal, dass Emmy an ihre Grenzen gerät, Muttersein vor Vernunft stellt und in ruhigen Momenten „Schwäche“ zeigt. Es ist sehr interessant zu verfolgen, wie Ermittlungsergebnisse, Interaktionen und das Aufdecken von Geheimnissen die persönliche Entwicklung von Emmy beeinflussen und ihre innere Stärke herauskitzeln.
Das Buch selbst ist unglaublich spannend geschrieben. Es hat in meinen Augen zwei große Plots – die eigentliche Ermittlung in dem (versuchten) Doppelmord und gleichzeitig die persönliche Geschichte der Familie Clifton rund um Emmy. Diese beiden Handlungsstränge verwebt Karin Slaughter so geschickt miteinander, dass daraus eine große, spannende Story entsteht, die weder den einen noch den anderen Handlungsstrang bevorzugt oder vernachlässigt. Für mich persönlich war die Mischung goldrichtig. Das Buch selbst war für mich ein echter Pageturner, durch den ich förmlich geflogen bin. Einziger Wermutstropfen: Ich bin kein Fan von langen Kapiteln. Deswegen musste ich ab und an für mich selbst ein Kapitel unterbrechen. Etwas, mit dem mein innerer Monk ein echtes Problem hat 😉 Trotz allem ist das für mich kein Grund, um ein Buch abzuwerten.
Fazit:
„Tödliches Verderben“ ist Band 2 der North-Falls-Reihe. Es steht seinem Vorgänger aber in nichts nach. Die Story ist super konstruiert und man rätselt bis zum Schluss mit, was das plausible Motiv ist. Die Geschichte rund um die persönliche Entwicklung von Emmy ist interessant und die Mischung von Fall und Persönlichem genau richtig. Für mich war das Buch ein echter Pageturner, den ich gerne weiterempfehle. An alle, die Band 1 nicht gelesen haben: Ich empfehle Euch wirklich mit Band 1 zu starten, um die Geschichte der Clifton-Familie besser zu verstehen. Es ist vermutlich nicht zwingend notwendig, da die Fälle nicht zusammenhängen, aber man nimmt sich hier selbst was vom Leseerlebnis des Buches, wenn man direkt mit Band 2 startet.
Um was geht es?
Die ehemalige Polizistin Allison Vickery wird erschossen, ihre Tochter Mandy lebensgefährlich verletzt. Wer ist zu so einer brutalen Tat mitten am Tag fähig? Interims-Sheriff Emmy Clifton nimmt die Ermittlungen auf. Je tiefer sie gräbt, umso mehr Motive entdeckt sie – in der Vergangenheit und im Heute, bei Allison und bei Mandy. Wird sie es schaffen, die Fäden zu entwirren und das Rätsel um den Schusswaffenangriff zu lösen? Besonders schwierig wird die Ermittlungsarbeit, weil Emmy nach Myrnas Tod mit ihrem eigenen Schicksal und ihren Emotionen hadert. Sie scheint nicht ganz auf der Höhe zu sein – und dann ist da auch noch der Kampf um den Sheriff-Posten.
Protagonistin im 2. Band der North-Falls-Reihe ist wieder Emmy Clifton, Interims-Sheriff von North Falls. Sie ist eine brillante Ermittlerin, die sich stark der Wahrheit verpflichtet fühlt, auch wenn sie Gegenwind erhält. Trotz allem merkt man ihr an, dass sie im Verlauf des Buches nicht immer hundertprozentig sie selbst ist. Die lange Pflegezeit bei ihrer dementen Mutter Myrna, der erst vor kurzem geschehene Verlust beider Elternteile, der „Krieg“ um den Sheriff-Posten, all das hinterlässt Spuren bei ihr. Auch wenn sie weiterhin zielstrebig und strukturiert ihre Ziele verfolgt, so erleben wir im Verlauf des Buches auch mal, dass Emmy an ihre Grenzen gerät, Muttersein vor Vernunft stellt und in ruhigen Momenten „Schwäche“ zeigt. Es ist sehr interessant zu verfolgen, wie Ermittlungsergebnisse, Interaktionen und das Aufdecken von Geheimnissen die persönliche Entwicklung von Emmy beeinflussen und ihre innere Stärke herauskitzeln.
Das Buch selbst ist unglaublich spannend geschrieben. Es hat in meinen Augen zwei große Plots – die eigentliche Ermittlung in dem (versuchten) Doppelmord und gleichzeitig die persönliche Geschichte der Familie Clifton rund um Emmy. Diese beiden Handlungsstränge verwebt Karin Slaughter so geschickt miteinander, dass daraus eine große, spannende Story entsteht, die weder den einen noch den anderen Handlungsstrang bevorzugt oder vernachlässigt. Für mich persönlich war die Mischung goldrichtig. Das Buch selbst war für mich ein echter Pageturner, durch den ich förmlich geflogen bin. Einziger Wermutstropfen: Ich bin kein Fan von langen Kapiteln. Deswegen musste ich ab und an für mich selbst ein Kapitel unterbrechen. Etwas, mit dem mein innerer Monk ein echtes Problem hat 😉 Trotz allem ist das für mich kein Grund, um ein Buch abzuwerten.
Fazit:
„Tödliches Verderben“ ist Band 2 der North-Falls-Reihe. Es steht seinem Vorgänger aber in nichts nach. Die Story ist super konstruiert und man rätselt bis zum Schluss mit, was das plausible Motiv ist. Die Geschichte rund um die persönliche Entwicklung von Emmy ist interessant und die Mischung von Fall und Persönlichem genau richtig. Für mich war das Buch ein echter Pageturner, den ich gerne weiterempfehle. An alle, die Band 1 nicht gelesen haben: Ich empfehle Euch wirklich mit Band 1 zu starten, um die Geschichte der Clifton-Familie besser zu verstehen. Es ist vermutlich nicht zwingend notwendig, da die Fälle nicht zusammenhängen, aber man nimmt sich hier selbst was vom Leseerlebnis des Buches, wenn man direkt mit Band 2 startet.