persönlich, stark, aber etwas zu lang
Der zweite Teil der Serie mit Sheriff Emmy Clifton spielt wieder in ihrer Heimatgemeinde North Falls, in der es nicht so friedlich zugeht, wie man vermuten würde. Gleich zu Beginn geschieht ein grauenhafter Mordfall, bei dem die ehemalige Polizistin Allison in ihrem Haus ermordet wird und ihre Tochter im Teenageralter mit einer schweren Kopfverletzung um ihr Leben kämpft. Nachdem sich in der Kleinstadt alle kennen, viele untereinander auf irgendeine Weise verwandt oder zerstritten sind, verbreiten sich die Gerüchte und wahren Geschichten wie ein Lauffeuer und Emmy muss herausfiltern, was für sie für die Ermittlungen brauchbar ist.
Mir gefällt Emmy im zweiten Teil viel besser, obwohl sie in ihrem Privatleben zwei Todesfälle knapp hintereinander verkraften muss und dann auch noch Jude auftaucht, zu der sie zu Beginn kein gutes Verhältnis hat. Mit der Zeit verändert sich dies aber spürbar und Jane tut Emmy sichtlich gut, indem sie ihr einerseits beruflich andere Sichtweisen aufzeigt und auf privater Ebene emotional unterstützt und aufbaut. Mir gefallen die beiden weiblichen Charaktere, mit all ihren Stärken und Schwächen sehr gut.
Die Leseatmosphäre ist durchwegs beklemmend, vor allem da es um Themen wie Korruption, häusliche Gewalt und Machtdemonstrationen handelt. Man weiß nie, in welche Richtung sich die Geschichte wandelt und welche alten Geschichten noch aus dem Hut gezaubert werden. Es werden auch viele falsche Spuren gelegt, die die Leser*innen auf falsche Fährten locken und zwischenzeitlich zweifeln lassen, wem man noch trauen kann. Insgesamt hätte der Inhalt allerdings etwas straffer gestaltet werden können, vor allem in der ersten Hälfte gibt es langatmige Phasen, in denen sich Szenen wiederholen oder sehr wenig Neues passiert. Am Ende steigt die Spannung dann wieder und das Finale ist ereignisreich und klärt alle offenen Fragen.
Mir gefällt Emmy im zweiten Teil viel besser, obwohl sie in ihrem Privatleben zwei Todesfälle knapp hintereinander verkraften muss und dann auch noch Jude auftaucht, zu der sie zu Beginn kein gutes Verhältnis hat. Mit der Zeit verändert sich dies aber spürbar und Jane tut Emmy sichtlich gut, indem sie ihr einerseits beruflich andere Sichtweisen aufzeigt und auf privater Ebene emotional unterstützt und aufbaut. Mir gefallen die beiden weiblichen Charaktere, mit all ihren Stärken und Schwächen sehr gut.
Die Leseatmosphäre ist durchwegs beklemmend, vor allem da es um Themen wie Korruption, häusliche Gewalt und Machtdemonstrationen handelt. Man weiß nie, in welche Richtung sich die Geschichte wandelt und welche alten Geschichten noch aus dem Hut gezaubert werden. Es werden auch viele falsche Spuren gelegt, die die Leser*innen auf falsche Fährten locken und zwischenzeitlich zweifeln lassen, wem man noch trauen kann. Insgesamt hätte der Inhalt allerdings etwas straffer gestaltet werden können, vor allem in der ersten Hälfte gibt es langatmige Phasen, in denen sich Szenen wiederholen oder sehr wenig Neues passiert. Am Ende steigt die Spannung dann wieder und das Finale ist ereignisreich und klärt alle offenen Fragen.