Spannend und temporeich von der ersten bis zur letzten Seite
Tödliches Verderben, der neueste Thriller aus der Feder von Karin Slaughter konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Er ist der zweite Band in der sogenannten North-Falls-Reihe. Jedoch auch ohne den ersten Band gelesen zu haben fand ich mich sofort in diesem packenden Thriller zu Recht. Im Mittelpunkt steht Emmy Cliffton, die ungewollt zusammen mit Ihrer Schwester Jude (eine ehemalige Bundesagentin im Ruhestand) in einem brisanten Mordfall ermittelt. Die Geschwindigkeit mit der die Geschichte erzählt wird ist wirklich rasant, man fliegt von Seite zu Seite, von einer Theorie bis zum nächsten Verdächtigen, und erst allmählich setzen sich nicht nur für den Leser die einzelnen Puzzleteile zusammen. Auch Emmy benötigt eine gewisse Zeit um dem Täter auf die Spur zu kommen. Dabei ist es jedoch mitnichten langweilig oder gar ermüdend. Denn neben dem Mordfall wird Emmy vor allem durch die eignen privaten Dämonen auf Trab gehalten. Innerhalb weniger Wochen verliert sie beide Elternteile, dann taucht Ihre ältere Schwester Jude nach 40 Jahren Abwesenheit urplötzlich auf und zu allem Unglück sieht sie sich mit ihrem eigenen Status als Opfer häuslicher Gewalt konfrontiert. Was nach ziemlich will Wirbel klingt wird jedoch glaubhaft und gut recherchiert verpackt. Emmy ist eine sympathische Polizistin, die gerade durch Ihre Ecken und Kanten den Leser auf seine Seite zieht. Einer der besten Thriller, die ich dieses Jahr lesen durfte.
Ein abwechslungsreicher Thriller, mit einem starken Plot und ebenso starken Charakteren, der bis zur letzten Seite spannend bleibt. Was will man mehr? Außer eine baldige Fortsetzung...
Ein abwechslungsreicher Thriller, mit einem starken Plot und ebenso starken Charakteren, der bis zur letzten Seite spannend bleibt. Was will man mehr? Außer eine baldige Fortsetzung...