Spannender Pageturner mit sehr vielen Namen
Schon auf den ersten Seiten war für mich klar, dass Tödliches Verderben ein echter Pageturner werden würde. Trotz seiner mehr als 500 Seiten kommt man schnell in die Geschichte hinein und möchte sofort wissen, wohin sie führt.
Sheriff Emmy Clifton befindet sich gerade auf dem Weg zur Trauerfeier ihrer Mutter, als sie gemeinsam mit ihrer Schwester Jude Schüsse hört. Jude war früher beim FBI, Emmy selbst ist Polizistin – deshalb fahren die beiden sofort zum Tatort. Dort finden sie die ehemalige Polizistin Allison Vickery tot auf. Deren 16-jährige Tochter Mandy wurde durch einen Schuss in den Kopf lebensgefährlich verletzt, konnte jedoch zunächst gerettet werden. Vom Täter fehlt jede Spur.
Die Ermittlungen gestalten sich besonders schwierig, weil in der Kleinstadt nahezu jeder mit jedem verwandt, befreundet oder benachbart ist. Alle kennen sich, und Emmy muss Menschen befragen und verdächtigen, die ihr persönlich nahestehen. Gerade dieses Geflecht aus Beziehungen, Loyalitäten und Geheimnissen macht die Geschichte interessant und sorgt für eine ganz besondere Kleinstadtatmosphäre.
Für mich lag darin allerdings auch die einzige größere Schwierigkeit: Es treten sehr viele Personen auf, die auf unterschiedlichste Weise miteinander verbunden sind. Besonders auf den ersten hundert Seiten fiel es mir schwer, mir zu merken, wer zu wem gehört und in welchem Verhältnis die einzelnen Figuren zueinander stehen. Das hat meinen Lesefluss stellenweise etwas verlangsamt.
Erst im Nachhinein habe ich erfahren, dass Tödliches Verderben der zweite Band der North-Falls-Reihe ist. Die eigentliche Handlung lässt sich auch ohne Kenntnis des ersten Teils gut verstehen. Möglicherweise wären die vielen familiären Beziehungen und Hintergründe für mich aber leichter zu überblicken gewesen, wenn ich zuvor Dunkle Sühne gelesen hätte. Daher würde ich empfehlen, die Bücher nach Möglichkeit in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Die Geschichte selbst hat mich durchgehend gefesselt, und mit dieser Auflösung hatte ich nicht gerechnet. Trotz meines kleinen Kritikpunkts ist Tödliches Verderben ein packender und sehr empfehlenswerter Thriller. Für die vielen Namen und komplizierten Verbindungen ziehe ich einen Stern ab – auch wenn sich das bei einer ansonsten so starken Geschichte beinahe ein wenig gemein anfühlt.
Vier Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Sheriff Emmy Clifton befindet sich gerade auf dem Weg zur Trauerfeier ihrer Mutter, als sie gemeinsam mit ihrer Schwester Jude Schüsse hört. Jude war früher beim FBI, Emmy selbst ist Polizistin – deshalb fahren die beiden sofort zum Tatort. Dort finden sie die ehemalige Polizistin Allison Vickery tot auf. Deren 16-jährige Tochter Mandy wurde durch einen Schuss in den Kopf lebensgefährlich verletzt, konnte jedoch zunächst gerettet werden. Vom Täter fehlt jede Spur.
Die Ermittlungen gestalten sich besonders schwierig, weil in der Kleinstadt nahezu jeder mit jedem verwandt, befreundet oder benachbart ist. Alle kennen sich, und Emmy muss Menschen befragen und verdächtigen, die ihr persönlich nahestehen. Gerade dieses Geflecht aus Beziehungen, Loyalitäten und Geheimnissen macht die Geschichte interessant und sorgt für eine ganz besondere Kleinstadtatmosphäre.
Für mich lag darin allerdings auch die einzige größere Schwierigkeit: Es treten sehr viele Personen auf, die auf unterschiedlichste Weise miteinander verbunden sind. Besonders auf den ersten hundert Seiten fiel es mir schwer, mir zu merken, wer zu wem gehört und in welchem Verhältnis die einzelnen Figuren zueinander stehen. Das hat meinen Lesefluss stellenweise etwas verlangsamt.
Erst im Nachhinein habe ich erfahren, dass Tödliches Verderben der zweite Band der North-Falls-Reihe ist. Die eigentliche Handlung lässt sich auch ohne Kenntnis des ersten Teils gut verstehen. Möglicherweise wären die vielen familiären Beziehungen und Hintergründe für mich aber leichter zu überblicken gewesen, wenn ich zuvor Dunkle Sühne gelesen hätte. Daher würde ich empfehlen, die Bücher nach Möglichkeit in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Die Geschichte selbst hat mich durchgehend gefesselt, und mit dieser Auflösung hatte ich nicht gerechnet. Trotz meines kleinen Kritikpunkts ist Tödliches Verderben ein packender und sehr empfehlenswerter Thriller. Für die vielen Namen und komplizierten Verbindungen ziehe ich einen Stern ab – auch wenn sich das bei einer ansonsten so starken Geschichte beinahe ein wenig gemein anfühlt.
Vier Sterne und eine klare Leseempfehlung.