Tod einer Polizistin

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castilleja Avatar

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Seit dem Ende des ersten Bandes ist noch gar nicht so viel Zeit vergangen, nur wenige Wochen, doch es beginnt mit der Beerdigung von Emmys Mutter, die schon länger demenzkrank war. Was für ein harter Schicksalsschlag, so kurz nach der Erschießung ihres Vaters, der Sheriff in North Falls war. Nun ja, obwohl es da ja bezüglich der Elternschaft so einige Unklarheiten gibt, die eigentlich im ersten Band schon aufgedeckt wurden, hier aber wieder lange Zeit verschwiegen werden, weshalb ich auch nicht deutlicher werden möchte.
Emmy wird sich auf den Posten des Sheriffs bewerben, eigentlich nur, damit Brett es nicht wird, aber dann geschieht ein Mord. Emmy ist mit Jude und Cole auf dem Weg zu Taybee, wo sich nach der Beerdigung alle treffen, aber dann hören sie Schüsse...
Allison, eine Polizistin, mit der Emmy schon zusammen gearbeitet hat, wurde erschossen. Wer war es und welches Motiv steckt dahinter? Anfangs gibt es sehr viele Verdächtige und mögliche Motive, Karin Slaughter führt uns wie üblich immer wieder in die Irre und über die Hälfte des Buches ist gar nicht so spannend, sondern beschäftigt sich eher mit der Familie Clifton und North Falls, mit familiären Banden und Geheimnissen aus der Vergangenheit, aber dann auf einmal - als würde ein Schalter umgelegt - startet das Buch so richtig durch. Und spätestens zu dem Zeitpunkt konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Spannend bis zum Schluss und es deutet sich auch eine Fortsetzung an, auf die ich mich jetzt schon freue.