Toll geschrieben, aber bisschen viel Privates

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harakiri Avatar

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Auf dem Heimweg von der Beerdigung ihrer Mutter wird Sheriff Emmy in eine Schießerei verwickelt. Der Täter kann entkommen und eine fieberhafte Suche beginnt. Schnell ist ein Verdächtiger gefunden – aber es fehlt jeglicher Beweis.
Der zweite Band der Georgia-Reihe kann unabhängig vom ersten Band gelesen werden. Die wichtigsten Stichpunkte werden in der Handlung aufgegriffen.
Das Buch beginnt gleich spannend und hält die Spannung relativ hoch. Allerdings zog sich das Buch etwas. Zu viel Privates und auch die Ermittlungen traten etwas auf der Stelle.
Slaughters Erzählweise ist aber wieder gewohnt mitreißend. Die Handlung ist komplex und geschickt aufgebaut, die Erzählung wechselt öfters die Perspektiven, was die Spannung mit jedem Kapitel hochhält. Die Protagonisten sind authentisch und vielschichtig, was sie besonders glaubwürdig macht.
Lediglich die vielen Namen machten mir Probleme – die ganze Stadt ist miteinander verwandt.
Fazit: für mich hätte man die Handlung etwas straffen können. Anfangs ist sie zwar schnell und rasant, aber durch die vielen Personen, die mauern und die Unwahrheit erzählen, kommt die Handlung teilweise nicht schnell genug voran.