Trauma häuslicher Gewalt
Zurück in North Falls bei der weitverzweigten Großfamilie Clifton. Gerade als Emmy und Jude ihre Mutter 6 Wochen nach dem gewaltsamen Tod ihres Vaters beerdigen müssen, werden sie Zeugen eines Falles häuslicher Gewalt. Bei Emmys Kollegin und Freundin Allison erfolgt ein mehrfacher Schusswechsel. Emmy, Jude und Cole, gerade in Zivilkleidung auf dem Rückweg vom Friedhof finden Allison tot und deren 16-jährige Tochter Mandy schwerverletzt in deren Wohnung. Jude wird dabei von einer Kugel gestreift. Der Täter entkommt.
Wie im ersten Teil der North Falls Reihe von Bestseller-Autorin Karin Slaughter ist der eigentliche Kriminalfall durchweg sehr spannend. Dabei werden die Facetten einer toxischen Beziehung zwischen den Opfern häuslicher Gewalt und ihrer Peiniger tiefgründig beleuchtet.
Während der Kriminalfall den Leser fesselt, ist die Familiengeschichte der Cliftons weiterhin verwirrend. Warum kann Jude sich nicht dazu durchringen, Emmy reinen Wein einzuschenken? Gelegenheiten waren einige, endlich klar Tisch zu machen. Auch Tommy wird für mich immer nebulöser. Er hat ein Leben lang als Lehrer mit Kindern gearbeitet. Warum kann er nicht mir seiner Schwester Klartext reden und den beiden Frauen helfen, ihre Beziehung zu kitten. Er sieht aus der Ferne zu, wie die beiden Frauen auf ein Desaster zusteuern, anstatt klärend einzugreifen. Total untypisch für einen Pädagogen.
Frustiert war ich zum Schluss, dass Jude in die Fußstapfen ihres Vaters tritt und zur Selbstjustiz greift, um Emmy und Cole vor der Rache der korrupten Polizeibeamten, Politiker bzw. der Drogenmafia zu schützen. Als Mutter kann ich ihr Handeln verstehen. Aber sie hat jahrzehntelang unter den Dogmen ihres Vaters gelitten und greift nun selbst zu seinen Werkzeugen.
Der zweite Teil der North Falls Reihe war überaus spannend und behandelt neben der Gewalt in der Familie einige hochaktuellen Probleme der modernen Gesellschaft, wie die diskriminierende Behandlung von Frauen in der Arbeitswelt und die Folgen von Korruption.
Überrascht war ich übrigens von den niedrigen Höchstgrenzen für zugelassenen Spendengelder für Politiker. Mit diesen niedrigen Spenden kann man doch kaum einen Wahlkampf organisieren.
Wie im ersten Teil der North Falls Reihe von Bestseller-Autorin Karin Slaughter ist der eigentliche Kriminalfall durchweg sehr spannend. Dabei werden die Facetten einer toxischen Beziehung zwischen den Opfern häuslicher Gewalt und ihrer Peiniger tiefgründig beleuchtet.
Während der Kriminalfall den Leser fesselt, ist die Familiengeschichte der Cliftons weiterhin verwirrend. Warum kann Jude sich nicht dazu durchringen, Emmy reinen Wein einzuschenken? Gelegenheiten waren einige, endlich klar Tisch zu machen. Auch Tommy wird für mich immer nebulöser. Er hat ein Leben lang als Lehrer mit Kindern gearbeitet. Warum kann er nicht mir seiner Schwester Klartext reden und den beiden Frauen helfen, ihre Beziehung zu kitten. Er sieht aus der Ferne zu, wie die beiden Frauen auf ein Desaster zusteuern, anstatt klärend einzugreifen. Total untypisch für einen Pädagogen.
Frustiert war ich zum Schluss, dass Jude in die Fußstapfen ihres Vaters tritt und zur Selbstjustiz greift, um Emmy und Cole vor der Rache der korrupten Polizeibeamten, Politiker bzw. der Drogenmafia zu schützen. Als Mutter kann ich ihr Handeln verstehen. Aber sie hat jahrzehntelang unter den Dogmen ihres Vaters gelitten und greift nun selbst zu seinen Werkzeugen.
Der zweite Teil der North Falls Reihe war überaus spannend und behandelt neben der Gewalt in der Familie einige hochaktuellen Probleme der modernen Gesellschaft, wie die diskriminierende Behandlung von Frauen in der Arbeitswelt und die Folgen von Korruption.
Überrascht war ich übrigens von den niedrigen Höchstgrenzen für zugelassenen Spendengelder für Politiker. Mit diesen niedrigen Spenden kann man doch kaum einen Wahlkampf organisieren.