Keine 0815 Liebesgeschichte!
Bei dem Klappentext und dem Buchcover von "Tokyo Seasons" von Anne Pätzold habe ich ehrlicherweise mit einer recht klassischen Liebesgeschichte mit einem weihnachtlichen Setting in Tokyo gerechnet. Und ja die Geschichte spielt in Tokyo und ja es gibt eine Romanze, aber es war tatsächlich ganz anders als erwartet, und das in einem sehr positiven Sinne.
Caitlyn ist unsere Hauptfigur, die kurz vor Weihnachten in einem für sie fremden Land strandet. Ganz zu Beginn bin ich zunächst nicht sofort mit ihr als Figur warm geworden, da sie sehr analytisch und direkt agiert und sich auch so ausdrückt. Das hat mich zunächst etwas auf Abstand gehalten, allerdings habe ich mich auf sie und ihre Geschichte eingelassen und fand sie immer cooler! Sie ist eine wirklich realistisch wirkende Figur, die eben nicht 0815 ist und sich von anderen abhebt. Das finde ich richtig klasse! Ähnlich erging es mir auch mit der sich langsam entwickelnden Liebesgeschichte. Caitlyn hat eine ganz eigene Art an Gefühle heranzugehen und Attraktivität und Anziehung wahrzunehmen. Das hat mich sehr fasziniert! Ich mochte es auch, dass die Liebesgeschichte zwischen ihr und Jude sich sehr langsam und behutsam vollzieht! Wer hier viel Spice erwartet, ist tatsächlich an der falschen Adresse, es würde aber auch einfach nicht zu den Protagonisten und ihrer Geschichte passen.
Neben der sich entwickelnden Beziehung zwischen den beiden, spielen aber auch weitere familiäre Beziehungsaspekte eine Rolle, die wirklich nicht ohne sind. Diese kamen mir an ein paar Stellen etwas kurz, allerdings hätte eine intensivere Thematisierung wahrscheinlich den Rahmen gesprengt und das Buch hätte auch an Leichtigkeit eingebüßt. Trotz dieses Aspekts finde ich den Roman wirklich sehr gelungen und stimmig und ich werde ihn bestimmt noch einmal lesen.
Eine kleine Warnung sollte ich am Ende vielleicht noch aussprechen. Man sollte dieses Buch nicht mit leerem Magen lesen, da man sonst akut Hunger bekommen kann :) Aufgrund des Settings wird immer mal wieder das Essen beschrieben, sodass ich wirklich richtig Hunger bekommen habe.
Caitlyn ist unsere Hauptfigur, die kurz vor Weihnachten in einem für sie fremden Land strandet. Ganz zu Beginn bin ich zunächst nicht sofort mit ihr als Figur warm geworden, da sie sehr analytisch und direkt agiert und sich auch so ausdrückt. Das hat mich zunächst etwas auf Abstand gehalten, allerdings habe ich mich auf sie und ihre Geschichte eingelassen und fand sie immer cooler! Sie ist eine wirklich realistisch wirkende Figur, die eben nicht 0815 ist und sich von anderen abhebt. Das finde ich richtig klasse! Ähnlich erging es mir auch mit der sich langsam entwickelnden Liebesgeschichte. Caitlyn hat eine ganz eigene Art an Gefühle heranzugehen und Attraktivität und Anziehung wahrzunehmen. Das hat mich sehr fasziniert! Ich mochte es auch, dass die Liebesgeschichte zwischen ihr und Jude sich sehr langsam und behutsam vollzieht! Wer hier viel Spice erwartet, ist tatsächlich an der falschen Adresse, es würde aber auch einfach nicht zu den Protagonisten und ihrer Geschichte passen.
Neben der sich entwickelnden Beziehung zwischen den beiden, spielen aber auch weitere familiäre Beziehungsaspekte eine Rolle, die wirklich nicht ohne sind. Diese kamen mir an ein paar Stellen etwas kurz, allerdings hätte eine intensivere Thematisierung wahrscheinlich den Rahmen gesprengt und das Buch hätte auch an Leichtigkeit eingebüßt. Trotz dieses Aspekts finde ich den Roman wirklich sehr gelungen und stimmig und ich werde ihn bestimmt noch einmal lesen.
Eine kleine Warnung sollte ich am Ende vielleicht noch aussprechen. Man sollte dieses Buch nicht mit leerem Magen lesen, da man sonst akut Hunger bekommen kann :) Aufgrund des Settings wird immer mal wieder das Essen beschrieben, sodass ich wirklich richtig Hunger bekommen habe.