Leises Juwel
Ich muss weinen. Tokyo Seasons ist zart, ein Hauch, weich wie Schnee. Und dann, wenn du dich wohlfühlst, zerreißt dir das Buch dein Herz. Ich habe so viel gefühlt beim Lesen.
Besonders am Anfang wollte ich unbedingt so gern selbst nach Tokio, deshalb habe ich Jude und Caitlyn sehr gern bei ihrer Suche nach Caitlyns Vater durch Tokio begleitet. Das Buch hat mich eine Stadt vermissen lassen, in der ich noch nie gewesen bin. Als würde die Stadt durch dieses Buch verheißungsvoll flüstern. Da ich eben noch nie selbst dort gewesen bin, kann ich nicht beurteilen, wie authentisch Tokio wirklich wirken konnte, aber für mich hat es gereicht, um literarisch ein wenig in den Trubel eintauchen zu können.
Es ist für Caitlyn nicht leicht, sich in dieser großen Stadt zurechtzufinden. Zum Glück stößt sie auf eine wirklich warmherzige, großartige Freundesgruppe, allen voran hier Jude, der super interessant, sehr ruhig, bedacht, tiefgründig, achtsam und absolut liebenswert ist. Jude hat auch sein eigenes Päckchen zu tragen.
Ich habe die ruhigen Szenen, die Begegnungen, die zarten Vorstöße von Caitlyn und Jude so geliebt. Ich konnte mich ausruhen und hoffen. Zwischendurch hat man minimal eine Prise Weihnachten in Tokio abbekommen, aber diese Stimmung war genauso leise wie das Buch selbst. Ich habe die innigen Momente wie einen Hauch gefühlt und konnte innerlich irgendwie auch zur Ruhe kommen. Das Pacing war etwas langsam, aber für mich hier passend. Ich möchte mich für dieses Buch bedanken, es hat mein Herz geheilt, aber dann auch ordentlich Schaden angerichtet. Ich musste einfach nur weinen. Ich hätte mir gern noch mehr Zeit mit Jude und Caitlyn gewünscht, aber alles ist vergänglich und genauso wie das Lesevergnügen nur von kurzer Dauer war – vom Gesamterlebnis her ganz mono no aware – so bin ich doch froh, dass ich es lesen durfte und die Ästhetik in diesem Moment wahrnehmen konnte.
Nebenbei hat mich der Soundtrack von Your Name so wunderschön begleitet. Ebenso dieses schöne Cover! Dazu möchte ich noch sagen, dass ich die Genshin Referenz sehr geliebt habe. :D
Besonders am Anfang wollte ich unbedingt so gern selbst nach Tokio, deshalb habe ich Jude und Caitlyn sehr gern bei ihrer Suche nach Caitlyns Vater durch Tokio begleitet. Das Buch hat mich eine Stadt vermissen lassen, in der ich noch nie gewesen bin. Als würde die Stadt durch dieses Buch verheißungsvoll flüstern. Da ich eben noch nie selbst dort gewesen bin, kann ich nicht beurteilen, wie authentisch Tokio wirklich wirken konnte, aber für mich hat es gereicht, um literarisch ein wenig in den Trubel eintauchen zu können.
Es ist für Caitlyn nicht leicht, sich in dieser großen Stadt zurechtzufinden. Zum Glück stößt sie auf eine wirklich warmherzige, großartige Freundesgruppe, allen voran hier Jude, der super interessant, sehr ruhig, bedacht, tiefgründig, achtsam und absolut liebenswert ist. Jude hat auch sein eigenes Päckchen zu tragen.
Ich habe die ruhigen Szenen, die Begegnungen, die zarten Vorstöße von Caitlyn und Jude so geliebt. Ich konnte mich ausruhen und hoffen. Zwischendurch hat man minimal eine Prise Weihnachten in Tokio abbekommen, aber diese Stimmung war genauso leise wie das Buch selbst. Ich habe die innigen Momente wie einen Hauch gefühlt und konnte innerlich irgendwie auch zur Ruhe kommen. Das Pacing war etwas langsam, aber für mich hier passend. Ich möchte mich für dieses Buch bedanken, es hat mein Herz geheilt, aber dann auch ordentlich Schaden angerichtet. Ich musste einfach nur weinen. Ich hätte mir gern noch mehr Zeit mit Jude und Caitlyn gewünscht, aber alles ist vergänglich und genauso wie das Lesevergnügen nur von kurzer Dauer war – vom Gesamterlebnis her ganz mono no aware – so bin ich doch froh, dass ich es lesen durfte und die Ästhetik in diesem Moment wahrnehmen konnte.
Nebenbei hat mich der Soundtrack von Your Name so wunderschön begleitet. Ebenso dieses schöne Cover! Dazu möchte ich noch sagen, dass ich die Genshin Referenz sehr geliebt habe. :D