Weihnachten alleine in Tokio

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sarahjanebooks Avatar

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Ich finde Japan und Tokio spannend, deswegen erhoffte ich mir einen Insiderblick durch das Buch. Obwohl es rund um Weihnachten spielt, hoffte ich auf Einblicke in japanischen Alltag, zusammen mit Caitlyn aus der Touristenrolle raus und rein in ein Japan, das man nur kennenlernt, wenn man Einheimische kennt. Solche Momente blitzen immer wieder mal auf, wenn sie im Udon-Nudel-Restaurant sitzen oder einer alten Dame begegnen, aber mehr Platz nimmt das Japan ein, das aus Reiseführern und Medien bekannt ist: Konbinis mit riesiger Essensauswahl, KFC zu Weihnachten, Shibuya-Kreuzung.
Insgesamt ist das Buch gut und schnell wegzulesen. Ich habe dennoch gemerkt, wie ich vorab immer schaute, wie viele Seiten ein Kapitel hat, weil die Story mich nicht wirklich gepackt hat. Das lag einerseits daran, dass ich nie wusste, was das Hauptthema ist: Tokio? Will/Jude und die App? Doch die Suche nach ihrem Vater? Andererseits kam ich schnell in den Schreibstil rein, er kam mir manchmal aber doch zu gezielt flapsig aus Caitlyns Sicht vor.