Zarte Gefühle, tiefe Emotionen und ein interessantes Setting
"Tokyo Seasons" von Anne Pätzold überzeugt schnell - hübsches Cover und neugierig machenden Klappentext. Das zwar vielleicht etwas oberflächlich, aber auch das enthaltene Page-Overlay hat mich zu einem Teil überzeugt, einfach weil es existent, hübsch und süß war, was mir bisher einfach noch nicht oft passiert ist (meistens fehlt es bei mir irgendwie, auch wenn etwas gegenteiliges auf dem Buch selbst steht).
Wenn ich das Buch in drei Worten zusammenfassen müsste, wären es vermutlich folgende: süß, unschuldig und herzzerreißend. Der Plot hat mir direkt gefallen - dass aus einer Dienstreise spontan mehr wird. Auch das Konzept der Dating-App fand ich am Anfang sehr interessant, da man dadurch schon am Anfang viel über die Denkweisen der Protagonisten erfahren konnte. Das Setting mochte ich ebenfalls, da ich vorher so ziemlich keinerlei Berührungspunkte mit Tokio oder Japan im generellen hatte. Daher fand ich die kurzen Einblicke in die Kultur und die beschriebene Atmosphäre sehr interessant.
Caitlyn als Protagonistin hat mir gut gefallen, ich mochte ihre direkte und trotzdem zurückhaltend respektvolle Art. Sie hat eine äußerst interessante Wahrnehmung von Dingen, wie zum Beispiel Attraktivität, die mich auf eine seltsame Weise zum Nachdenken gebracht hat. Jude ist zwar rein optisch nicht so ganz mein Typ, aber darum geht es in diesem Buch ja nun wirklich nicht. Er ist sympathisch und einfach ins Herz zu schließen, genau wie Emma und Will, die sich vermutlich jeder als Freunde wünschen würde. Jude und Caitlyn harmonieren in ihrer Art sehr gut miteinander, besonders gefallen hat mir, dass sie in jeder Situation sehr respektvoll und erwachsen miteinander umgehen, was mir in Büchern nicht gerade häufig unterkommt.
Was meiner Meinung nach ein bisschen gefehlt war der Fokus auf die Lovestory bei einem Liebesroman. Nicht, dass es langweilig gewesen wäre - die Suche nach Caitlyns Vater und die Ausflüge in Tokio haben mich gut bei Laune gehalten. Trotzdem bleibt die Liebesgeschichte zwischen Caitlyn und Jude immer im Hintergrund und es wird zu keinem Zeitpunkt wahnsinnig romantisch. Es hat zu den Charakteren und der Story gepasst, nur für mich persönlich hätte es gerne etwas mehr sein können.
Der Schreibstil ist modern und flüssig und ich bin echt schnell durchgekommen. Ab und zu musste ich auch schmunzeln.
Insgesamt würde ich also sagen, "Tokyo Seasons" ist ein süßes, cozy Winterbuch für zwischendurch, mit tiefen Gefühlen und Found Family Vibes.
Wenn ich das Buch in drei Worten zusammenfassen müsste, wären es vermutlich folgende: süß, unschuldig und herzzerreißend. Der Plot hat mir direkt gefallen - dass aus einer Dienstreise spontan mehr wird. Auch das Konzept der Dating-App fand ich am Anfang sehr interessant, da man dadurch schon am Anfang viel über die Denkweisen der Protagonisten erfahren konnte. Das Setting mochte ich ebenfalls, da ich vorher so ziemlich keinerlei Berührungspunkte mit Tokio oder Japan im generellen hatte. Daher fand ich die kurzen Einblicke in die Kultur und die beschriebene Atmosphäre sehr interessant.
Caitlyn als Protagonistin hat mir gut gefallen, ich mochte ihre direkte und trotzdem zurückhaltend respektvolle Art. Sie hat eine äußerst interessante Wahrnehmung von Dingen, wie zum Beispiel Attraktivität, die mich auf eine seltsame Weise zum Nachdenken gebracht hat. Jude ist zwar rein optisch nicht so ganz mein Typ, aber darum geht es in diesem Buch ja nun wirklich nicht. Er ist sympathisch und einfach ins Herz zu schließen, genau wie Emma und Will, die sich vermutlich jeder als Freunde wünschen würde. Jude und Caitlyn harmonieren in ihrer Art sehr gut miteinander, besonders gefallen hat mir, dass sie in jeder Situation sehr respektvoll und erwachsen miteinander umgehen, was mir in Büchern nicht gerade häufig unterkommt.
Was meiner Meinung nach ein bisschen gefehlt war der Fokus auf die Lovestory bei einem Liebesroman. Nicht, dass es langweilig gewesen wäre - die Suche nach Caitlyns Vater und die Ausflüge in Tokio haben mich gut bei Laune gehalten. Trotzdem bleibt die Liebesgeschichte zwischen Caitlyn und Jude immer im Hintergrund und es wird zu keinem Zeitpunkt wahnsinnig romantisch. Es hat zu den Charakteren und der Story gepasst, nur für mich persönlich hätte es gerne etwas mehr sein können.
Der Schreibstil ist modern und flüssig und ich bin echt schnell durchgekommen. Ab und zu musste ich auch schmunzeln.
Insgesamt würde ich also sagen, "Tokyo Seasons" ist ein süßes, cozy Winterbuch für zwischendurch, mit tiefen Gefühlen und Found Family Vibes.