Definitiv keine Seeromantik
Totensee fackelt nicht lange herum. Schon der Einstieg mit dem Boot, der Boje und dem ziemlich makabren Inhalt unter Wasser macht klar: Hier wird’s nichts mit beschaulicher Seeromantik. 😬 Danach geht’s zu Ada Sabel nach Wien, die nach einem einschneidenden Vorfall ziemlich neben sich steht und seit 145 Tagen auf ein Lebenszeichen ihrer verschwundenen Mara wartet. Und dann taucht auch noch eine Leiche auf, bei der man sich spätestens fragt, was zur Hölle hier eigentlich gespielt wird.
Was mir besonders gefällt: Ada ist keine dieser aalglatten Ermittlerfiguren, die morgens mit perfekt sitzendem Pferdeschwanz aufstehen und nebenbei noch einen Mord aufklären. Die Frau ist ziemlich kaputt, ziemlich eigen und hat ordentlich Ballast dabei. Gleichzeitig blitzt immer wieder ihr trockener Humor durch – etwa, wenn sie zwei Kollegen beim Schachspielen zeigt, dass sie ihre eine angeblich verbliebene Gehirnzelle durchaus noch zu gebrauchen weiß.
Und die verschiedenen Schauplätze und Figuren machen schon in der Leseprobe neugierig. Man bekommt ständig kleine Puzzleteile hingeworfen, ohne auch nur ansatzweise zu wissen, wie die am Ende zusammenpassen sollen. Genau mein Ding.
Zum Cover: Mir ist das Cover etwas zu aufdringlich, zu grell. Das ist nicht so ganz meins.
Mein Eindruck nach der Leseprobe: ziemlich düster, ziemlich böse – und ich will definitiv wissen, was da noch alles unter der Wasseroberfläche liegt.
Was mir besonders gefällt: Ada ist keine dieser aalglatten Ermittlerfiguren, die morgens mit perfekt sitzendem Pferdeschwanz aufstehen und nebenbei noch einen Mord aufklären. Die Frau ist ziemlich kaputt, ziemlich eigen und hat ordentlich Ballast dabei. Gleichzeitig blitzt immer wieder ihr trockener Humor durch – etwa, wenn sie zwei Kollegen beim Schachspielen zeigt, dass sie ihre eine angeblich verbliebene Gehirnzelle durchaus noch zu gebrauchen weiß.
Und die verschiedenen Schauplätze und Figuren machen schon in der Leseprobe neugierig. Man bekommt ständig kleine Puzzleteile hingeworfen, ohne auch nur ansatzweise zu wissen, wie die am Ende zusammenpassen sollen. Genau mein Ding.
Zum Cover: Mir ist das Cover etwas zu aufdringlich, zu grell. Das ist nicht so ganz meins.
Mein Eindruck nach der Leseprobe: ziemlich düster, ziemlich böse – und ich will definitiv wissen, was da noch alles unter der Wasseroberfläche liegt.