Düster
Der Thriller startet mit einem verstörenden, eindrucksvollen Prolog, der sofort eine düstere Grundstimmung etabliert. Der Stil ist präzise, bildreich und gleichzeitig sehr beklemmend. Besonders gelungen ist die Figur Ada Sabel: Ihre Trauer, ihre psychische Erschöpfung und die Besessenheit von der Suche nach ihrer Tochter machen sie zu einer ungewöhnlichen und interessanten Ermittlerfigur. Die wechselnden Perspektiven und die düsteren Nebenfiguren erzeugen früh Spannung und viele offene Fragen. Die Atmosphäre wirkt dabei beinahe ebenso wichtig wie die eigentliche Handlung.