Ein tiefes Trauma bricht sich blutige Bahnen.
Sophie Czernys "Totensee" zieht das Publikum ohne Umschweife in ein tiefes, beklemmendes Geflecht aus Verzweiflung und kaltem Grauen.
Im Mittelpunkt steht die suspendierte Wiener Kommissarin Ada Sabel, deren seelischer Schmerz über ihre vermisste Tochter greifbar transportiert wird. Die Schilderung ihres Alltags, der von Selbstverletzungen und quälender Ungewissheit geprägt ist, berührt beim Lesen ungemein. Als am Donaukanal eine kopflose Leiche mit einer persönlichen, blutigen Botschaft auf dem Rücken auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse.
Sophie Czerny versteht es meisterhaft, von Beginn an eine konstante, nervenaufreibende Grundspannung aufzubauen. Ihr Schreibstil präsentiert sich dabei angenehm bildhaft, schnörkellos sowie ungemein fesselnd. Die düstere Kulisse der österreichischen Hauptstadt Wien verstärkt die unheilvolle Atmosphäre dieses Kriminalromans perfekt. Gleichzeitig deuten parallele Handlungsstränge in Bayern und Berlin auf eine komplexe, geschickt konstruierte Geschichte hin. Die Zerrissenheit der Hauptfigur verleiht der emotionalen Handlung eine authentische und psychologische Tiefe.
Dieses Buch verzichtet auf langatmige Erklärungen und setzt stattdessen auf ein unbarmherzig hohes Erzähltempo. Die geschilderten Ereignisse hinterlassen Eindruck und wecken unweigerlich den Drang, den Geheimnissen auf den Grund zu gehen.
Nach diesem fulminanten Einstieg möchte man die Ermittlerin auf ihrer gefährlichen Suche am liebsten lückenlos begleiten. Die Neugier auf die endgültige Auflösung rund um das Verschwinden von Mara ist da.
Im Mittelpunkt steht die suspendierte Wiener Kommissarin Ada Sabel, deren seelischer Schmerz über ihre vermisste Tochter greifbar transportiert wird. Die Schilderung ihres Alltags, der von Selbstverletzungen und quälender Ungewissheit geprägt ist, berührt beim Lesen ungemein. Als am Donaukanal eine kopflose Leiche mit einer persönlichen, blutigen Botschaft auf dem Rücken auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse.
Sophie Czerny versteht es meisterhaft, von Beginn an eine konstante, nervenaufreibende Grundspannung aufzubauen. Ihr Schreibstil präsentiert sich dabei angenehm bildhaft, schnörkellos sowie ungemein fesselnd. Die düstere Kulisse der österreichischen Hauptstadt Wien verstärkt die unheilvolle Atmosphäre dieses Kriminalromans perfekt. Gleichzeitig deuten parallele Handlungsstränge in Bayern und Berlin auf eine komplexe, geschickt konstruierte Geschichte hin. Die Zerrissenheit der Hauptfigur verleiht der emotionalen Handlung eine authentische und psychologische Tiefe.
Dieses Buch verzichtet auf langatmige Erklärungen und setzt stattdessen auf ein unbarmherzig hohes Erzähltempo. Die geschilderten Ereignisse hinterlassen Eindruck und wecken unweigerlich den Drang, den Geheimnissen auf den Grund zu gehen.
Nach diesem fulminanten Einstieg möchte man die Ermittlerin auf ihrer gefährlichen Suche am liebsten lückenlos begleiten. Die Neugier auf die endgültige Auflösung rund um das Verschwinden von Mara ist da.