Wenn die eigene Tochter verschwindet, gibt es keine Grenzen mehr

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sunshine22 Avatar

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Die Leseprobe von Totensee hat mich sofort gepackt. Schon die Ausgangssituation ist unglaublich beklemmend: Ada Sabels vierzehnjährige Tochter Mara ist seit Monaten verschwunden und niemand glaubt der suspendierten Kommissarin, dass sie tatsächlich entführt wurde. Ada bleibt damit mit ihrer Verzweiflung und der Ungewissheit allein – bis plötzlich eine kopflose Leiche am Donaukanal auftaucht, auf deren Rücken ihr eigener Name eingeritzt wurde.

Besonders spannend finde ich Ada als Protagonistin. Sie ist nicht die typische Ermittlerin, die einen Fall aus sicherer Entfernung betrachtet, sondern selbst unmittelbar betroffen. Ihre Verzweiflung macht sie verletzlich, gleichzeitig scheint sie bereit zu sein, jede Grenze zu überschreiten, um ihre Tochter wiederzufinden. Genau dieser innere Konflikt macht mich sehr neugierig auf ihre weitere Entwicklung.

Die Geschichte verspricht eine düstere und nervenaufreibende Atmosphäre, bei der man als Leser ständig wissen möchte, was hinter den Ereignissen steckt. Besonders die Verbindung zwischen der verschwundenen Mara und der grausamen Botschaft an Ada wirft für mich jede Menge Fragen auf.

Ein sehr starker Auftakt für einen Thriller, der offenbar nicht nur mit Spannung, sondern auch mit emotionaler Wucht überzeugt. Ich möchte unbedingt wissen, ob Mara noch lebt, wer hinter der Nachricht steckt und wie weit Ada gehen wird, um ihre Tochter zu finden.