Debüt
Totensee von Sophie Szerny / Rezension
„Da hört sie das letzte Mal die Stimme durch das Gitter. »Willkommen in der Hölle!«“
Das ist der Debüt Thriller der Autorin und darum geht es:
Die suspendierte Kommissarin des LKA Wien Ada Sabel hat alles verloren. Ihr Leben ist ein wahrer Albtraum seit ihre Tochter spurlos verschwunden ist. Man glaubt ihr nicht, dass Mara niemals freiwillig abgehauen wäre. Die Ermittlungen führen Ada in ihre eigene Vergangenheit…
Mein Leseeindruck:
Das Buch las sich für mich gar nicht wie ein Debüt, sondern wie ein klassischer, gestandener, solider Thriller! Es ist aber definitiv angelegt als „Auftakt“ und als erster Fall für Kommissarin Sabel. Das heißt für mich auch, dass sich diese Reihe noch entwickeln wird. Man muss dann mit den Charakteren noch zusammenwachsen…
Wie vielen anderen ist auch mir aufgefallen, dass das Buch verhältnismäßig komplex ist. Wir wechseln schnell nicht nur Perspektive und Zeit, sondern auch den Ort. Wir haben Uhrzeiten, wir haben die Vergangenheit und Ada selbst ist in der Gegenwart auf der Suche nach ihrer Tochter und dabei permanent in Bewegung.
Das alles ist per se natürlich keineswegs schlecht, hat aber dafür gesorgt, dass ich viele Seiten doppelt gelesen habe, weil ich häufig den Eindruck hatte, dass ich nicht mitkomme. Aber auch das ist fein und ein „me problem“. Bitte steckt mich ins Gefängnis, wenn ich anfange Sterne abzuziehen, weil ich einem Plot nicht leichtfertig folgen kann… 😅😂🥹😀.
Mein Problem und auch der Grund, warum das Buch bei mir zwar überdurchschnittlich, aber etwas weniger gut abschneidet, ist, dass sich für mich bis zum Schluss kein richtiger Lesesog ergeben hat und das Thema, das im Hintergrund läuft und zur Auflösung hinführt, einfach nicht meins ist. Das kann man vorher nicht wissen und die Karten würden beim zweiten Fall wieder neu gemischt werden. Der Schreibstil überzeugt, die Komplexität des Plots spricht auch größtenteils für das Buch.
Macht Euch gern ein eigenes Bild!
6/10 🥀🥀🥀🥀🥀🥀
„Da hört sie das letzte Mal die Stimme durch das Gitter. »Willkommen in der Hölle!«“
Das ist der Debüt Thriller der Autorin und darum geht es:
Die suspendierte Kommissarin des LKA Wien Ada Sabel hat alles verloren. Ihr Leben ist ein wahrer Albtraum seit ihre Tochter spurlos verschwunden ist. Man glaubt ihr nicht, dass Mara niemals freiwillig abgehauen wäre. Die Ermittlungen führen Ada in ihre eigene Vergangenheit…
Mein Leseeindruck:
Das Buch las sich für mich gar nicht wie ein Debüt, sondern wie ein klassischer, gestandener, solider Thriller! Es ist aber definitiv angelegt als „Auftakt“ und als erster Fall für Kommissarin Sabel. Das heißt für mich auch, dass sich diese Reihe noch entwickeln wird. Man muss dann mit den Charakteren noch zusammenwachsen…
Wie vielen anderen ist auch mir aufgefallen, dass das Buch verhältnismäßig komplex ist. Wir wechseln schnell nicht nur Perspektive und Zeit, sondern auch den Ort. Wir haben Uhrzeiten, wir haben die Vergangenheit und Ada selbst ist in der Gegenwart auf der Suche nach ihrer Tochter und dabei permanent in Bewegung.
Das alles ist per se natürlich keineswegs schlecht, hat aber dafür gesorgt, dass ich viele Seiten doppelt gelesen habe, weil ich häufig den Eindruck hatte, dass ich nicht mitkomme. Aber auch das ist fein und ein „me problem“. Bitte steckt mich ins Gefängnis, wenn ich anfange Sterne abzuziehen, weil ich einem Plot nicht leichtfertig folgen kann… 😅😂🥹😀.
Mein Problem und auch der Grund, warum das Buch bei mir zwar überdurchschnittlich, aber etwas weniger gut abschneidet, ist, dass sich für mich bis zum Schluss kein richtiger Lesesog ergeben hat und das Thema, das im Hintergrund läuft und zur Auflösung hinführt, einfach nicht meins ist. Das kann man vorher nicht wissen und die Karten würden beim zweiten Fall wieder neu gemischt werden. Der Schreibstil überzeugt, die Komplexität des Plots spricht auch größtenteils für das Buch.
Macht Euch gern ein eigenes Bild!
6/10 🥀🥀🥀🥀🥀🥀