Die Suche nach Mara
"Totensee" ist das Debüt der Wiener Autorin Sophie Czerny.
Ich muss gestehen, dass ich etwas schwer in diesen Thriller hineingekommen bin. Durch die vielen kurzen Kapitel, die verschiedenen Zeitachsen und die damit verbundenen Handlungsebenen, war aufmerksames Lesen geboten.
Die Hauptakteurin Ada ist auf der verzweifelten Suche nach ihrer Tochter Mara, die nach wiederholtem Streit mit ihr spurlos verschwunden ist.
Im Laufe der Handlung kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Ada in ihrer Kindheit in einem Kinderheim grausamsten und verstörenden Dingen ausgeliefert war, die ihrer Seele unübersehbaren Schaden zugefügt haben.
Daraus resultiert letztendlich das extrem schwierige Verhältnis zu ihren Mitmenschen, in das einzig der bezaubernde Vierbeiner "Hund" einen Lichtblick bringt, ansonsten ist eine überwiegend düstere Grundstimmung vorherrschend.
Adas Gebrochenheit äußert sich in selbstzerstörerischen Handlungen, die immer mehr zu Spannungssteigerungen führen.
Auf den letzten 60 Seiten entwickelt sich schließlich ein nervenzerfetzender, schonungsloser und teilweise traumatisierender Sog, der zum Nägelkauen verleitet und kaum packender geschildert werden kann.
Insgesamt war es ein interessanter, rasanter Psychothriller mit einer schlüssigen Lösung, den ich gern weiterempfehlen kann!
Ich muss gestehen, dass ich etwas schwer in diesen Thriller hineingekommen bin. Durch die vielen kurzen Kapitel, die verschiedenen Zeitachsen und die damit verbundenen Handlungsebenen, war aufmerksames Lesen geboten.
Die Hauptakteurin Ada ist auf der verzweifelten Suche nach ihrer Tochter Mara, die nach wiederholtem Streit mit ihr spurlos verschwunden ist.
Im Laufe der Handlung kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Ada in ihrer Kindheit in einem Kinderheim grausamsten und verstörenden Dingen ausgeliefert war, die ihrer Seele unübersehbaren Schaden zugefügt haben.
Daraus resultiert letztendlich das extrem schwierige Verhältnis zu ihren Mitmenschen, in das einzig der bezaubernde Vierbeiner "Hund" einen Lichtblick bringt, ansonsten ist eine überwiegend düstere Grundstimmung vorherrschend.
Adas Gebrochenheit äußert sich in selbstzerstörerischen Handlungen, die immer mehr zu Spannungssteigerungen führen.
Auf den letzten 60 Seiten entwickelt sich schließlich ein nervenzerfetzender, schonungsloser und teilweise traumatisierender Sog, der zum Nägelkauen verleitet und kaum packender geschildert werden kann.
Insgesamt war es ein interessanter, rasanter Psychothriller mit einer schlüssigen Lösung, den ich gern weiterempfehlen kann!