Düster und verstörend
Die suspendierte Wiener LKA-Kommissarin Ada Sabel wird mit einem mysteriösen Mordfall konfrontiert. Eine kopflose Leiche wird in einem Boot gefunden, und auf dem Rücken der Toten steht Adas Name. Gleichzeitig ist ihre Tochter Mara seit Monaten verschwunden.
"Totensee" ist ein düsterer und teilweise sehr verstörender Thriller, der von Anfang an viele Fragen aufwirft. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen und an verschiedenen Schauplätzen, wodurch es für mich zwischendurch ziemlich unübersichtlich wurde.
Besonders die Ereignisse rund um das ehemalige Heim fand ich beklemmend. Die Geschichten der Kinder sind teilweise schwer auszuhalten und haben mich immer wieder wütend und traurig gemacht. Auch die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind interessant und sorgen dafür, dass man ständig versucht, die Zusammenhänge zu erkennen.
Mit Ada Sabel, der Hauptfigur, bin ich allerdings nicht richtig warm geworden. Sie wirkte auf mich oft unnahbar, schroff und teilweise widersprüchlich. Dadurch fiel es mir schwer, ihre Gefühle und Handlungen nachzuvollziehen. Auch insgesamt haben mir bei den Figuren etwas die Emotionen gefehlt.
Der Schreibstil hat mir dagegen gut gefallen. Die kurzen Kapitel lesen sich flüssig und verständlich und machen es leicht, weiterzulesen. Gleichzeitig fand ich es anstrengend, dass sehr vieles nur angedeutet wird und man lange auf Antworten warten muss. Durch die vielen Handlungsstränge hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die Geschichte nicht wirklich vorankommt.
Trotz meiner Kritik wollte ich aber immer wissen, wie es weitergeht und wie sich die einzelnen Fäden miteinander verbinden. Das Buch hat mich also durchaus bei der Stange gehalten, auch wenn es mir stellenweise zu düster und verstörend war.
Fazit: Insgesamt bin ich deshalb ziemlich zwiegespalten. "Totensee" hat eine interessante und spannende Geschichte, konnte mich aber emotional nicht richtig erreichen.
"Totensee" ist ein düsterer und teilweise sehr verstörender Thriller, der von Anfang an viele Fragen aufwirft. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen und an verschiedenen Schauplätzen, wodurch es für mich zwischendurch ziemlich unübersichtlich wurde.
Besonders die Ereignisse rund um das ehemalige Heim fand ich beklemmend. Die Geschichten der Kinder sind teilweise schwer auszuhalten und haben mich immer wieder wütend und traurig gemacht. Auch die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind interessant und sorgen dafür, dass man ständig versucht, die Zusammenhänge zu erkennen.
Mit Ada Sabel, der Hauptfigur, bin ich allerdings nicht richtig warm geworden. Sie wirkte auf mich oft unnahbar, schroff und teilweise widersprüchlich. Dadurch fiel es mir schwer, ihre Gefühle und Handlungen nachzuvollziehen. Auch insgesamt haben mir bei den Figuren etwas die Emotionen gefehlt.
Der Schreibstil hat mir dagegen gut gefallen. Die kurzen Kapitel lesen sich flüssig und verständlich und machen es leicht, weiterzulesen. Gleichzeitig fand ich es anstrengend, dass sehr vieles nur angedeutet wird und man lange auf Antworten warten muss. Durch die vielen Handlungsstränge hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die Geschichte nicht wirklich vorankommt.
Trotz meiner Kritik wollte ich aber immer wissen, wie es weitergeht und wie sich die einzelnen Fäden miteinander verbinden. Das Buch hat mich also durchaus bei der Stange gehalten, auch wenn es mir stellenweise zu düster und verstörend war.
Fazit: Insgesamt bin ich deshalb ziemlich zwiegespalten. "Totensee" hat eine interessante und spannende Geschichte, konnte mich aber emotional nicht richtig erreichen.