Düster, verstörend und nichts für schwache Nerven
Schon das Cover von „Totensee“ hat mich eingefangen. Die bunte und gleichzeitig düstere Gestaltung passt hervorragend zum Titel und hat bei mir sofort eine unheilvolle Stimmung erzeugt – eine Stimmung, die sich tatsächlich durch das gesamte Buch gezogen hat.
Allerdings habe ich mich am Anfang ziemlich schwergetan, in die Geschichte hineinzukommen. Gleich zu Beginn gibt es einen bizarren und tödlichen Fund in einem Boot, und die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Dazwischen erfahren wir von Ada, die verzweifelt nach ihrer Tochter Mara sucht. Seit diese vor fünf Monaten spurlos verschwunden ist, glaubt Ada nicht daran, dass sie tot ist. Die Wiener Kommissarin ist mittlerweile vom Dienst suspendiert und versteckt sich sogar auf dem Dachboden des Kommissariats. Für ihre Kollegen ist sie längst nicht mehr sie selbst.
Doch Ada gibt nicht auf und macht sich eigenmächtig auf die Suche nach ihrer Tochter. Dabei muss sie sich nicht nur mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, sondern stößt auch auf Dinge, die wirklich schwer zu verdauen sind.
Die Autorin schreibt grundsätzlich flüssig, allerdings waren die vielen sehr kurzen Kapitel für mich teilweise etwas anstrengend. Dazu kommen zahlreiche Perspektivwechsel und weitere Erzählstränge. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich die verschiedenen Personen auseinanderhalten und verstehen konnte, was wann und wo passiert und wie alles miteinander zusammenhängt. Einige Passagen musste ich sogar mehrmals lesen, um mir überhaupt ein klares Bild machen zu können.
Und „Totensee“ ist definitiv kein Thriller für zartbesaitete Leser. Neben Mord und Totschlag geht es um extreme Selbstverletzung und Missbrauch in seinen schlimmsten Formen. Vieles wird sehr eindringlich beschrieben und lässt dadurch nicht viel Raum für die eigene Fantasie.
Je weiter ich in die Geschichte vorgedrungen bin, desto mehr konnte ich Ada und ihre Geschichte verstehen. Die Handlung ist düster, verstörend und emotional und hält einige unerwartete Wendungen bereit.
Die Auflösung hat mich schließlich überrascht, war aber gleichzeitig absolut stimmig. Alles wurde nachvollziehbar aufgeklärt und am Ende ergab vieles einen Sinn.
„Totensee“ ist ein Thriller, der mich trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten mit der Geschichte noch eine ganze Weile beschäftigen wird. Besonders die Themen rund um die Vergangenheit und die Kinderheime fand ich erschreckend – und ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich dort früher tatsächlich Dinge abgespielt haben, die man sich heute kaum vorstellen möchte.
Trotz der schwierigen Themen und des etwas holprigen Einstiegs hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Ein düsterer und verstörender Thriller, der definitiv nachwirkt.
Allerdings habe ich mich am Anfang ziemlich schwergetan, in die Geschichte hineinzukommen. Gleich zu Beginn gibt es einen bizarren und tödlichen Fund in einem Boot, und die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Dazwischen erfahren wir von Ada, die verzweifelt nach ihrer Tochter Mara sucht. Seit diese vor fünf Monaten spurlos verschwunden ist, glaubt Ada nicht daran, dass sie tot ist. Die Wiener Kommissarin ist mittlerweile vom Dienst suspendiert und versteckt sich sogar auf dem Dachboden des Kommissariats. Für ihre Kollegen ist sie längst nicht mehr sie selbst.
Doch Ada gibt nicht auf und macht sich eigenmächtig auf die Suche nach ihrer Tochter. Dabei muss sie sich nicht nur mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, sondern stößt auch auf Dinge, die wirklich schwer zu verdauen sind.
Die Autorin schreibt grundsätzlich flüssig, allerdings waren die vielen sehr kurzen Kapitel für mich teilweise etwas anstrengend. Dazu kommen zahlreiche Perspektivwechsel und weitere Erzählstränge. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich die verschiedenen Personen auseinanderhalten und verstehen konnte, was wann und wo passiert und wie alles miteinander zusammenhängt. Einige Passagen musste ich sogar mehrmals lesen, um mir überhaupt ein klares Bild machen zu können.
Und „Totensee“ ist definitiv kein Thriller für zartbesaitete Leser. Neben Mord und Totschlag geht es um extreme Selbstverletzung und Missbrauch in seinen schlimmsten Formen. Vieles wird sehr eindringlich beschrieben und lässt dadurch nicht viel Raum für die eigene Fantasie.
Je weiter ich in die Geschichte vorgedrungen bin, desto mehr konnte ich Ada und ihre Geschichte verstehen. Die Handlung ist düster, verstörend und emotional und hält einige unerwartete Wendungen bereit.
Die Auflösung hat mich schließlich überrascht, war aber gleichzeitig absolut stimmig. Alles wurde nachvollziehbar aufgeklärt und am Ende ergab vieles einen Sinn.
„Totensee“ ist ein Thriller, der mich trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten mit der Geschichte noch eine ganze Weile beschäftigen wird. Besonders die Themen rund um die Vergangenheit und die Kinderheime fand ich erschreckend – und ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich dort früher tatsächlich Dinge abgespielt haben, die man sich heute kaum vorstellen möchte.
Trotz der schwierigen Themen und des etwas holprigen Einstiegs hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Ein düsterer und verstörender Thriller, der definitiv nachwirkt.