Ein Thriller mit starken Momenten und kleinen Stolpersteinen
„Totensee“ hat mich mit seiner Grundidee sofort neugierig gemacht: Die Story ist atmosphärisch, spannend und entwickelt sich besonders zum Ende hin zu einem echten Pageturner. Gerade die letzten Kapitel haben mich richtig abgeholt und dafür gesorgt, dass ich unbedingt wissen wollte, wie alles zusammenhängt.
Allerdings bin ich mit dem Schreibstil nicht ganz warm geworden. Die Perspektivwechsel sind oft sehr dicht an Gedanken und inneren Monologen, sodass ich manchmal nicht mehr sicher war, wer gerade spricht oder denkt. Das hat meinen Lesefluss etwas gebremst.
Auch mit Ada konnte ich emotional nicht so richtig andocken. Sie bleibt für mich eher kühl und distanziert, und auch die anderen Figuren wirken teilweise etwas blass, sodass ich sie nicht wirklich greifen konnte. Die Atmosphäre stimmt, aber die Charaktere bleiben eher im Hintergrund.
Ein kleiner Punkt, der mich zusätzlich gestört hat, war die moderne Jugendsprache in einem Setting von 2002. Formulierungen wie „mein Leben chillen“ passen für mich nicht ganz in die Zeit und haben mich kurz aus der Geschichte gerissen.
Trotz dieser Kritikpunkte muss ich sagen: Die Story selbst ist wirklich gut, und das Finale hat mich absolut überzeugt. Alles in allem ein solider, spannender Thriller, der seine Stärken klar im Plot und der Atmosphäre hat — auch wenn der Stil für mich nicht immer ganz rund war.
Allerdings bin ich mit dem Schreibstil nicht ganz warm geworden. Die Perspektivwechsel sind oft sehr dicht an Gedanken und inneren Monologen, sodass ich manchmal nicht mehr sicher war, wer gerade spricht oder denkt. Das hat meinen Lesefluss etwas gebremst.
Auch mit Ada konnte ich emotional nicht so richtig andocken. Sie bleibt für mich eher kühl und distanziert, und auch die anderen Figuren wirken teilweise etwas blass, sodass ich sie nicht wirklich greifen konnte. Die Atmosphäre stimmt, aber die Charaktere bleiben eher im Hintergrund.
Ein kleiner Punkt, der mich zusätzlich gestört hat, war die moderne Jugendsprache in einem Setting von 2002. Formulierungen wie „mein Leben chillen“ passen für mich nicht ganz in die Zeit und haben mich kurz aus der Geschichte gerissen.
Trotz dieser Kritikpunkte muss ich sagen: Die Story selbst ist wirklich gut, und das Finale hat mich absolut überzeugt. Alles in allem ein solider, spannender Thriller, der seine Stärken klar im Plot und der Atmosphäre hat — auch wenn der Stil für mich nicht immer ganz rund war.