Emotional und verstörend

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langeweile Avatar

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Die vom Dienst suspendierte Kommissarin Ada Sabel Ist auf der Suche nach ihrer 14-jährigen Tochter Mara, die vor fünf Monaten spurlos verschwunden ist. Dann wird am Donaukanal eine kopflose Leiche gefunden, auf ihrem Rücken findet man eingeritzt Adas Namen.Gibt es eine Verbindung zwischen ihrer Tochter und dem Leichenfund? Es beginnt ein nervenaufreibende Wettlauf gegen die Zeit.
Bei Ihren Ermittlungen taucht sie immer tiefer in ihre eigene Vergangenheit ein und längst vergangene Ereignisse kommen wieder ins Bewusstsein.
Die Geschichte wird im ständigen Wechsel aus der Sicht von Ada, Mara und anderen Personen erzählt, was zu Beginn sehr verwirrend und herausfordernd war. Es ist kein Buch, was man zwischendurch lesen/ hören kann, da es durchgehend hohe Konzentration erforderte. Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn etwas überfordert war und mehrmals zurückgespult habe, um wirklich in die Geschichte zu finden.
Das Durchhalten sich aber gelohnt, denn was dort herauskam, war sowohl haarsträubend,als auch verstörend und grausam und brachte mich mehrmals an meine emotionalen Grenzen.Es war durchgehend spannend,sodass ich zum Ende nicht mehr aufhören konnte.
Die hervorragende Sprecherin Christiane Marx gab jeder einzelnen Personen ihre eigene Prägung , die verschiedenen Gefühle,wie Verzweiflung, Wut, Entschlossenheit wurden hervorragend transportiert und die durchgehend düstere Stimmung kam sehr gut zum Ausdruck.
Das Ende ließ mich zufrieden und dennoch innerlich sehr aufgewühlt zurück.