Hat mir gefallen

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mschili Avatar

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Die Leseprobe hat mich direkt überzeugt und an sich hat mir die Geschichte auch gefallen. Nur ich bin mit Ada nicht vollends warm geworden leider. Vor allem konnte ich ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen.
Ada ist Polizistin in Wien und derzeit suspendiert. Denn seit ihre Tochter Mara verschwunden ist, ist nicht mehr wie vorher. Doch niemand glaubt an eine Entführung, außer Ada. Bis eine kopflose Leiche auftaucht und Dinge ans Licht kommen, die man sich in den schlimmsten Träumen nicht vorstellen möchte.
Mir fällt die Beurteilung etwas schwer. Einerseits hat es mich fasziniert mit welcher Inbrunst Ada nach ihrer Tochter sucht und was sie dafür alles in Kauf nimmt und andererseits fand ich es etwas befremdlich und erschreckend, wie sie dabei mit sich umgeht. Genauer möchte ich darauf nicht eingehen, um nicht zu Spoilern, doch ich musste das Buch in solchen Momenten erst mal zur Seite legen.
Sehr gefallen haben mir die Wechseln durch die Zeiten und Orte. Klar, muss man sich etwas eindenken und auch am Ball bleiben, um nicht den Faden zu verlieren. Doch genau diese Wechsel haben bei mir den Spannungsbogen erhöht. Auch wenn ich schon vor der Auflösung eine Idee hatte, wer dahinter stecken könnte. Das hat sich auch bewahrheitet, wobei noch viel mehr ans Licht gekommen ist. Mir ging die Geschichte unter die Haut und ich habe mich im Nachgang noch mehr mit der Thematik im Buch auseinander gesetzt.
Lässt mich zwiegespalten zurück. Spannend, eine Thematik, die bei mir Gänsehaut erzeugt hat und eine Protagonistin mit der ich nicht komplett warm geworden bin. Habe es trotzdem gerne gelesen.