Heftig!
Ada Sabel ist ein wenig von der Spur abgekommen, seit ihre 14jährige Tochter Mara entführt wurde. Niemand will ihr glauben, selbst die Kollegen nicht. Mara ist in ihren Augen einfach nur ausgerissen. Nach einem Unfall ist Ada vom Dienst suspendiert, weil angeblich ein enorm hoher Alkoholwert in ihrem Blut gefunden wurde, was sie komplett zurückweist. Aber sie führt eine ganz besondere Art von Strichliste für die Tage, die Mara weg ist. Dann wird eine kopflose Leiche gefunden, auf deren Rücken Adas Name eingeritzt ist. Sie ist sich sicher, das ist eine Nachricht von Maras Entführern und sie macht sich auf eigene Faust auf die Jagd. Dabei muss sie sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen.
Der Anfang ist sehr anstrengend, da zunächst alles reichlich verwirrend ist. Viele Informationen, viele Fäden, viele Zeit- und Perspektivwechsel. Da muss man erst mal durch! Ada ist nicht wirklich sympathisch, dennoch möchte man mit ihr Mara finden. Mit der Zeit ergeben die Puzzleteile ein Bild, doch das will man dann fast schon gar nicht mehr ansehen, zu grausam sind die einzelnen Ausschnitte! Selbst weniger empfindliche Menschen dürften hier an ihre Grenzen kommen. Es hilft wenig, sich selbst immer wieder zu sagen, dass es nur ein Buch ist, nicht Realität. Gewalt ist immer übel, doch hier geht es um Themen, die extrem heftig sind.
Der Verlauf insgesamt ist entsprechend dramatisch. Mir fiel es extrem schwer, nicht immer wieder Pausen einzulegen. An Adas Stelle wäre ich mehr als nur ausgerastet. Dass sie die Vergangenheit ganz tief vergraben und quasi vergessen hat, ist nicht verwunderlich. Wie immer mehr an die Oberfläche kommt, ist sehr gut gemacht. Allerdings hätte ich auf einige der detaillierten Beschreibungen gern verzichtet. Und das betrifft alle Erzählstränge und somit auch alle Figuren. Sowohl Ada heute, als auch Ada früher und eben Mara erleben Dinge, die kaum zu ertragen sind. Das Ganze spielt in Österreich.
Für mich hätte die Story ordentlich gekürzt werden dürfen. Es gibt zwar keine Längen, aber eben zu viele zu deutliche Beschreibungen. Für hartgesottene Thrillerfans ist es wohl aber genau richtig dosiert. Vielleicht werde ich so langsam zum Softie. Insgesamt ein Thriller, dem man das gute gelernte Handwerk anmerkt, für mich mit zu vielen Brandthemen und zu bildhaft beschriebenen, elend fiesen Szenen. Daher kann ich nur drei Sterne geben. Christiane Marx ein dickes Lob. Es macht Spaß, ihr zuzuhören. Sie hat eine tolle Stimme und kann sie gekonnt einsetzen.
Der Anfang ist sehr anstrengend, da zunächst alles reichlich verwirrend ist. Viele Informationen, viele Fäden, viele Zeit- und Perspektivwechsel. Da muss man erst mal durch! Ada ist nicht wirklich sympathisch, dennoch möchte man mit ihr Mara finden. Mit der Zeit ergeben die Puzzleteile ein Bild, doch das will man dann fast schon gar nicht mehr ansehen, zu grausam sind die einzelnen Ausschnitte! Selbst weniger empfindliche Menschen dürften hier an ihre Grenzen kommen. Es hilft wenig, sich selbst immer wieder zu sagen, dass es nur ein Buch ist, nicht Realität. Gewalt ist immer übel, doch hier geht es um Themen, die extrem heftig sind.
Der Verlauf insgesamt ist entsprechend dramatisch. Mir fiel es extrem schwer, nicht immer wieder Pausen einzulegen. An Adas Stelle wäre ich mehr als nur ausgerastet. Dass sie die Vergangenheit ganz tief vergraben und quasi vergessen hat, ist nicht verwunderlich. Wie immer mehr an die Oberfläche kommt, ist sehr gut gemacht. Allerdings hätte ich auf einige der detaillierten Beschreibungen gern verzichtet. Und das betrifft alle Erzählstränge und somit auch alle Figuren. Sowohl Ada heute, als auch Ada früher und eben Mara erleben Dinge, die kaum zu ertragen sind. Das Ganze spielt in Österreich.
Für mich hätte die Story ordentlich gekürzt werden dürfen. Es gibt zwar keine Längen, aber eben zu viele zu deutliche Beschreibungen. Für hartgesottene Thrillerfans ist es wohl aber genau richtig dosiert. Vielleicht werde ich so langsam zum Softie. Insgesamt ein Thriller, dem man das gute gelernte Handwerk anmerkt, für mich mit zu vielen Brandthemen und zu bildhaft beschriebenen, elend fiesen Szenen. Daher kann ich nur drei Sterne geben. Christiane Marx ein dickes Lob. Es macht Spaß, ihr zuzuhören. Sie hat eine tolle Stimme und kann sie gekonnt einsetzen.