Hier tun sich menschliche Abgründe auf
„Totensee“ ist das Debüt der in Wien lebenden Autorin und Juristin Sophie Czerny.
Nach einem kurzen Prolog, der bei mir für Gänsehaut und Fragezeichen im Kopf gesorgt hat, startet die Handlung in der Gegenwart im Dezember 2002 in Wien.
Die 14-jährige Tochter Mara der suspendierten Kommissarin Ada Sabel wird seit fünf Monaten vermisst. Ada ist mit den Nerven am Ende, die Ungewissheit, was mit Mara passiert sein könnte, macht sie fertig. Mit der kopflosen Leiche, die am Ufer des Donaukanals auftaucht und auf deren Haut Adas Namen eingeritzt ist, gibt es eine erste Spur, der Ada nachgehen kann.
Durch die vielen Schauplätzen und Protagonisten habe ich ein wenig gebraucht, um mir einen Überblick zu verschaffen, aber dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Handlung führt zurück in Adas Vergangenheit und es kommen nach und nach Dinge ans Licht, die für mich nicht vorhersehbar waren und die nichts für schwache Nerven sind.
Ada ist eine authentische Protagonistin. Ihre Verzweiflung wurde spürbar und kam direkt bei mir an. Ich konnte ihren Tatendrang, ihre Entschlossenheit durchaus nachvollziehen. Eine Mutter, die nach ihrer Tochter sucht, ist durchaus bereit zu Mitteln zu greifen, die außerhalb des Erlaubten liegen. Die Einblicke in Adas Vergangenheit haben die Gegenwart Stück für Stück ergänzt und diese wie ein Puzzle komplett gemacht.
Man merkt, dass Sophie Czerny Juristin ist. Sie weiß, dass es nicht nur Gut und Böse gibt und dass das Leben aus moralischen Grauzonen besteht.
Thematisch werden hier einige sensible Themen angesprochen, da es auch um Selbstverletzung, Kontrollverlust, Trauma und die Folgen geht.
Mich hat der Thriller von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ich hoffe, noch mehr von der Autorin zu lesen.
Nach einem kurzen Prolog, der bei mir für Gänsehaut und Fragezeichen im Kopf gesorgt hat, startet die Handlung in der Gegenwart im Dezember 2002 in Wien.
Die 14-jährige Tochter Mara der suspendierten Kommissarin Ada Sabel wird seit fünf Monaten vermisst. Ada ist mit den Nerven am Ende, die Ungewissheit, was mit Mara passiert sein könnte, macht sie fertig. Mit der kopflosen Leiche, die am Ufer des Donaukanals auftaucht und auf deren Haut Adas Namen eingeritzt ist, gibt es eine erste Spur, der Ada nachgehen kann.
Durch die vielen Schauplätzen und Protagonisten habe ich ein wenig gebraucht, um mir einen Überblick zu verschaffen, aber dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Handlung führt zurück in Adas Vergangenheit und es kommen nach und nach Dinge ans Licht, die für mich nicht vorhersehbar waren und die nichts für schwache Nerven sind.
Ada ist eine authentische Protagonistin. Ihre Verzweiflung wurde spürbar und kam direkt bei mir an. Ich konnte ihren Tatendrang, ihre Entschlossenheit durchaus nachvollziehen. Eine Mutter, die nach ihrer Tochter sucht, ist durchaus bereit zu Mitteln zu greifen, die außerhalb des Erlaubten liegen. Die Einblicke in Adas Vergangenheit haben die Gegenwart Stück für Stück ergänzt und diese wie ein Puzzle komplett gemacht.
Man merkt, dass Sophie Czerny Juristin ist. Sie weiß, dass es nicht nur Gut und Böse gibt und dass das Leben aus moralischen Grauzonen besteht.
Thematisch werden hier einige sensible Themen angesprochen, da es auch um Selbstverletzung, Kontrollverlust, Trauma und die Folgen geht.
Mich hat der Thriller von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ich hoffe, noch mehr von der Autorin zu lesen.