Knallhartes Debüt im Takt von Stephen King
Worum geht´s
LKA-Ermittlerin Ada Sabel ist suspendiert und verzweifelt: Seit fünf Monaten ist ihre Tochter Mara spurlos verschwunden. Niemand glaubt an eine Entführung, bis eine kopflose Leiche auftaucht. In deren Haut ist ein Name eingeritzt: Ada! Für sie gibt es kein Halten mehr. Sie lässt jede Zurückhaltung fallen und beginnt eine gefährliche private Ermittlung, die sie tief mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Warum wollte ich es unbedingt lesen?
Das knallige Cover im Zusammenspiel mit dem Titel Totensee hat sofort mein Interesse geweckt. Nach dem Klappentext und der Leseprobe stand fest: Diesen Start in eine neue Krimireihe will ich nicht verpassen.
Mein Leseerlebnis
Schon das Nietzsche-Zitat vorab bringt es auf den Punkt: „Gott ist widerlegt, der Teufel aber nicht!“
Sophie Czerny schreibt mit großem Feingefühl und einer sehr realen Sprache.
Die Figuren sind so klar gezeichnet, dass man sie im weiteren Verlauf mühelos zuordnen kann.
Die Kerngeschichte rund um das Schicksal von Heimkindern berührt zutiefst. Der eisige Schrecken und das erlebte Grauen werden bravourös transportiert – man blickt in einen Abgrund aus Tyrannei und menschlicher Grausamkeit.
Die komplexe Storyline ist hervorragend geplant und baut durch unvorhersehbare Wendungen subtil Spannung auf, die sich in einem grandiosen Finale auflöst.
Ein kleiner Stolperstein war für mich die Kapitelgestaltung:
Die Handlung springt unheimlich extrem zwischen dem Hier und Jetzt und weit zurückliegenden Ereignissen oder verschiedenen Orten hin und her (mal vor 3 Tagen in den Bergen, dann wieder 15 Jahre zurück).
Dieses zeitliche & örtliche Fundament war mir manchmal zu kompliziert und hat der Story etwas den Schwung genommen – mein Gehirn wurde ordentlich auf Trab gehalten und es war stellenweise echt anstrengend.
Mein Fazit
Eine wirklich gelungene, emotionale Erzählung, die weit über die normale Thriller-Ebene hinausgeht.
Sie hält das Scheinwerferlicht auf Machtgehabe, Ungerechtigkeit und das Ausleben von Hass und Liebe.
Mir ist schon nach wenigen Kapiteln eine erzählerische Nähe zu Stephen King aufgefallen.
Die expliziten, grausamen Szenen sind keine Eintagsfliegen, sie werden fast schon zelebriert.
Nach einer kurzen Recherche war mir dann auch der Ursprung für diese Verknüpfung in meinem Kopf klar:
Sophie Czerny schätzt Stephen King selbst sehr!
Obwohl ich nicht zum klassischen King-Klientel gehöre und emotional stark getriggert war, wirkte es für die Story absolut authentisch.
Sophie Czerny fackelt nicht lange und holt das ins Licht, was viele im Dunkeln belassen würden.
Ich empfehlen das Buch jedem, der vor harten Themen nicht zurückschreckt.
Ich vergebe sehr gute 4 Sterne und bin gespannt auf den nächsten Fall!
(Anzeige / Rezensionsexemplare)
LKA-Ermittlerin Ada Sabel ist suspendiert und verzweifelt: Seit fünf Monaten ist ihre Tochter Mara spurlos verschwunden. Niemand glaubt an eine Entführung, bis eine kopflose Leiche auftaucht. In deren Haut ist ein Name eingeritzt: Ada! Für sie gibt es kein Halten mehr. Sie lässt jede Zurückhaltung fallen und beginnt eine gefährliche private Ermittlung, die sie tief mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Warum wollte ich es unbedingt lesen?
Das knallige Cover im Zusammenspiel mit dem Titel Totensee hat sofort mein Interesse geweckt. Nach dem Klappentext und der Leseprobe stand fest: Diesen Start in eine neue Krimireihe will ich nicht verpassen.
Mein Leseerlebnis
Schon das Nietzsche-Zitat vorab bringt es auf den Punkt: „Gott ist widerlegt, der Teufel aber nicht!“
Sophie Czerny schreibt mit großem Feingefühl und einer sehr realen Sprache.
Die Figuren sind so klar gezeichnet, dass man sie im weiteren Verlauf mühelos zuordnen kann.
Die Kerngeschichte rund um das Schicksal von Heimkindern berührt zutiefst. Der eisige Schrecken und das erlebte Grauen werden bravourös transportiert – man blickt in einen Abgrund aus Tyrannei und menschlicher Grausamkeit.
Die komplexe Storyline ist hervorragend geplant und baut durch unvorhersehbare Wendungen subtil Spannung auf, die sich in einem grandiosen Finale auflöst.
Ein kleiner Stolperstein war für mich die Kapitelgestaltung:
Die Handlung springt unheimlich extrem zwischen dem Hier und Jetzt und weit zurückliegenden Ereignissen oder verschiedenen Orten hin und her (mal vor 3 Tagen in den Bergen, dann wieder 15 Jahre zurück).
Dieses zeitliche & örtliche Fundament war mir manchmal zu kompliziert und hat der Story etwas den Schwung genommen – mein Gehirn wurde ordentlich auf Trab gehalten und es war stellenweise echt anstrengend.
Mein Fazit
Eine wirklich gelungene, emotionale Erzählung, die weit über die normale Thriller-Ebene hinausgeht.
Sie hält das Scheinwerferlicht auf Machtgehabe, Ungerechtigkeit und das Ausleben von Hass und Liebe.
Mir ist schon nach wenigen Kapiteln eine erzählerische Nähe zu Stephen King aufgefallen.
Die expliziten, grausamen Szenen sind keine Eintagsfliegen, sie werden fast schon zelebriert.
Nach einer kurzen Recherche war mir dann auch der Ursprung für diese Verknüpfung in meinem Kopf klar:
Sophie Czerny schätzt Stephen King selbst sehr!
Obwohl ich nicht zum klassischen King-Klientel gehöre und emotional stark getriggert war, wirkte es für die Story absolut authentisch.
Sophie Czerny fackelt nicht lange und holt das ins Licht, was viele im Dunkeln belassen würden.
Ich empfehlen das Buch jedem, der vor harten Themen nicht zurückschreckt.
Ich vergebe sehr gute 4 Sterne und bin gespannt auf den nächsten Fall!
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