Krimi mit vielen Fragen
Die suspendierte Kommissarin Ada Sabel wird durch die Entführung ihrer 14-jährigen Tochter völlig aus der Bahn geworfen. Niemand glaubt an die Entführung, selbst ihre Mitstreitenden nicht und Ada ist auf sich allein gestellt. Dann wird plötzlich eine tote Frau gefunden, der man Adas Namen in den Rücken geschnitzt hat. Ada ist fest davon überzeugt, dass dies ein Zeichen ist und mit dem Verschwinden ihrer Tochter zusammenhängt. Daneben wird Ada mit ihrer eigenen grausamen Kindheit konfrontiert, die sie bis jetzt tief in sich vergraben hatte. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn weitere Tote tauchen auf.
Das Debüt von Sophie Czerny ist gewaltig und absolut gut geschrieben. Es hat mich von der ersten Seite an gepackt.
Doch vieles scheint mir nicht schlüssig, teilweise sogar unlogisch. Wieso glaubt niemand, dass Mara, die Tochter von Ada entführt wurde, sondern meint, dass sie weggelaufen sei? Spätestens nach 2 Tagen hätte die Suche erfolgen müssen. Denn Mara ist erst 14 Jahre alt. Auch, wenn Ada suspendiert ist, sucht man bei der Polizei nach solchen jungen Mädchen.
Ada wird als exzellente Ermittlerin beschrieben. Wieso nutzt sie dann nicht ihre Fähigkeiten, ihre Tochter zu finden? Auch mit dieser furchtbaren Vergangenheit sollte sie sich nicht so unvernünftig verhalten, sich selber ritzen, durch die Nacht streunen nach unverbindlichem Sex. Angeblich spürt sie im Inneren nichts mehr. Mir scheint eher, dass sie von den verbannten Gefühlen übermannt wird – aber auch auf Kosten ihrer Tochter?
Als die Tote mit Adas Namen auf dem Rücken gefunden wurde, kümmert sich die Polizei recht wenig um Ada. Müsste sie nicht mehrmals befragt, nach Zusammenhängen gesucht, das Verschwinden ihrer Tochter anders bewertet werden?
Fazit:
Ein sehr gut geschriebener Thriller, der in meinen Augen aber noch optimierungsfähig ist. Meine Fragen wurden in diesem Buch nicht beantwortet.
Daher nur magere 3 Sternchen. Ein Extra-Sternchen allerdings für den bestechenden Schreibstil. Ich bin sicher, dass das nächste Buch wesentlich runder werden wird. Also insgesamt 4 Sterne.
Das Debüt von Sophie Czerny ist gewaltig und absolut gut geschrieben. Es hat mich von der ersten Seite an gepackt.
Doch vieles scheint mir nicht schlüssig, teilweise sogar unlogisch. Wieso glaubt niemand, dass Mara, die Tochter von Ada entführt wurde, sondern meint, dass sie weggelaufen sei? Spätestens nach 2 Tagen hätte die Suche erfolgen müssen. Denn Mara ist erst 14 Jahre alt. Auch, wenn Ada suspendiert ist, sucht man bei der Polizei nach solchen jungen Mädchen.
Ada wird als exzellente Ermittlerin beschrieben. Wieso nutzt sie dann nicht ihre Fähigkeiten, ihre Tochter zu finden? Auch mit dieser furchtbaren Vergangenheit sollte sie sich nicht so unvernünftig verhalten, sich selber ritzen, durch die Nacht streunen nach unverbindlichem Sex. Angeblich spürt sie im Inneren nichts mehr. Mir scheint eher, dass sie von den verbannten Gefühlen übermannt wird – aber auch auf Kosten ihrer Tochter?
Als die Tote mit Adas Namen auf dem Rücken gefunden wurde, kümmert sich die Polizei recht wenig um Ada. Müsste sie nicht mehrmals befragt, nach Zusammenhängen gesucht, das Verschwinden ihrer Tochter anders bewertet werden?
Fazit:
Ein sehr gut geschriebener Thriller, der in meinen Augen aber noch optimierungsfähig ist. Meine Fragen wurden in diesem Buch nicht beantwortet.
Daher nur magere 3 Sternchen. Ein Extra-Sternchen allerdings für den bestechenden Schreibstil. Ich bin sicher, dass das nächste Buch wesentlich runder werden wird. Also insgesamt 4 Sterne.