Nervenzerfetzender Pageturner

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gisel Avatar

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Ada Sabel ist Kommissarin beim LKA Wien, doch seit dem Verschwinden ihrer 14jährigen Tochter Mara ist sie suspendiert. Denn keiner in ihrer Dienststelle will ihr so recht glauben, dass Mara entführt wurde. Als eine kopflose weibliche Leiche gefunden wird, befürchtet Ada, es sei ihre Tochter. Das ist sie nicht, doch eine Besonderheit weist die Leiche trotzdem auf: Adas Name ist auf ihrem Rücken eingeritzt. Und damit ist für Ada klar, dass sie unbedingt ermitteln muss, dann eben auf eigene Faust. Was Ada nicht ahnt: Diese Ermittlungen bringen sie in ihre eigene schwierige Vergangenheit und weckt all den Dämonen, die sie bisher erfolgreich verdrängt hatte...

Der Einstieg in dieses Buch fiel mir nicht leicht, denn den Leser erwarten knackig-kurze Kapitel und jede Menge Handlungsfäden und -orte sowie Zeitsprünge. Sich hier zurechtzufinden ist gar nicht so einfach. Nur nach und nach habe ich in die Geschichte hineingefunden. Was mir vorher absolut nicht klar war, ist das Thema des Buches, das recht schonungslos geschildert wird. Hier hätte ich mir (und allen anderen Leser/innen) eine Triggerwarnung gewünscht. Wie bei einem Puzzle setzen sich nach und nach die Teile zusammen. Lange habe ich gezweifelt, ob es wirklich eine logische Erklärung für all die Geschehnisse geben kann. On Top gibt es einen nervenzerfetzenden Showdown, der die Spannung bis zum Schluss auf höchstem Level hält.

Obwohl der Schreibstil des Buches nicht einfach ist, hat dieser Thriller mich nach einem eher schwierigen Einstieg so fesseln können, dass ich mich kaum aus der Geschichte lösen konnte. Mit einer Triggerwarnung könnte ich das Buch uneingeschränkt weiter empfehlen; so vergebe ich 4 von 5 Sternen.