Psychothriller mit sehr aktuellen Bezügen
Dieser Thriller baut langsam und vorsichtig Spannung auf und das ohne viele blutige Details und Leichen. Unterschwellig spielt er aber mit der Angst und mit den Vorstellungen, die er in den Lesern weckt. Zielsicher arbeitet die Autorin auf das Ende hin, wo auch der Titel seine Erklärung findet.
Zum Inhalt: Ada ist der Meinung, dass ihre Tochter Mara entführt wurde, hat auch in ihrer Erinnerung Hinweise, die das belegen, aber leider außer der Erinnerung nichts konkretes, womit auch andere überzeugt werden können. Man hat sie von ihrem Dienst bei der Polizei suspendiert, vielleicht bildet sie sich doch alles nur ein? Die gewonnene Zeit nutzt sie zur Recherche und stößt dabei auf Zusammenhänge mit ihrer Vergangenheit. Diese existiert nur bruchstückhaft, auch weil sie einiges bewusst verdrängt hat. Wenn es aber Zusammenhänge zur Entführung ihrer Tochter, muss sie sich der Vergangenheit stellen. Sehr unschöne Dinge kommen zum Vorschein, nicht nur Ada betreffend, sondern auch einige andere Personen und Institutionen betreffend. Und natürlich wird gemauert, gibt es doch Gründe, alles versteckt zu halten. Auch wenn es sich bei dem Buch bestimmt um Fiktion handelt, ist das geschilderte leider nicht so weit hergeholt, vielmehr sind Bezüge zu tatsächlichem Geschehen deutlich erkennbar.
Nach einem für mich etwas holprigem Beginn war ich dann doch sehr gefangen von der Geschichte und dem Schreibstil. Deshalb eine uneingeschränkte Leseempfehlung und ein Tipp: Nicht gleich aufgeben, wenn es anfangs etwas schwierig scheint, den roten Faden zu finden: Es lohnt sich unbedingt!
Zum Inhalt: Ada ist der Meinung, dass ihre Tochter Mara entführt wurde, hat auch in ihrer Erinnerung Hinweise, die das belegen, aber leider außer der Erinnerung nichts konkretes, womit auch andere überzeugt werden können. Man hat sie von ihrem Dienst bei der Polizei suspendiert, vielleicht bildet sie sich doch alles nur ein? Die gewonnene Zeit nutzt sie zur Recherche und stößt dabei auf Zusammenhänge mit ihrer Vergangenheit. Diese existiert nur bruchstückhaft, auch weil sie einiges bewusst verdrängt hat. Wenn es aber Zusammenhänge zur Entführung ihrer Tochter, muss sie sich der Vergangenheit stellen. Sehr unschöne Dinge kommen zum Vorschein, nicht nur Ada betreffend, sondern auch einige andere Personen und Institutionen betreffend. Und natürlich wird gemauert, gibt es doch Gründe, alles versteckt zu halten. Auch wenn es sich bei dem Buch bestimmt um Fiktion handelt, ist das geschilderte leider nicht so weit hergeholt, vielmehr sind Bezüge zu tatsächlichem Geschehen deutlich erkennbar.
Nach einem für mich etwas holprigem Beginn war ich dann doch sehr gefangen von der Geschichte und dem Schreibstil. Deshalb eine uneingeschränkte Leseempfehlung und ein Tipp: Nicht gleich aufgeben, wenn es anfangs etwas schwierig scheint, den roten Faden zu finden: Es lohnt sich unbedingt!