Schädel im See
Totensee, Thriller von Sophie Czerny, EBook, Knaur ebook
Eine verzweifelte Mutter ermittelt.
Wien, niemand glaubt der Kommissarin Ada Sabel, dass ihre 14jährige Tochter Mara entführt wurde. Seit 5 Monaten sucht sie verzweifelt nach ihr. Sie kann die Ungewissheit kaum ertragen und verstößt gegen sämtliche Konventionen, dafür wird sie vom Dienst suspendiert. Für jeden Tag der vergeht fügt sie sich Schnittwunden zu, ihr Körper ist schon übersät, mit ihrer Gesundheit geht sie komplett zerstörerisch um. Doch als am Ufer des Donaukanals die kopflose Leiche einer Frau geborgen wird, auf deren Rücken Adas Name eingeritzt ist, macht sie sich auf die Spur des Täters. Alleine und rücksichtslos, gegen sich und andere ermittelt sie und taucht somit immer tiefer, auch in ihre eigene Vergangenheit.
Das Buch ist in verschieden lange Abschnitte aufgeteilt, die stets mit Zeit und Ort überschrieben sind. Das Buch spielt in mehreren Zeitebenen und diversen Erzählsträngen, die Geschichte ist schonungslos und grausam, der Erzählstil ist aus der Sicht mehrerer Personen. Die stetigen Sprünge zwischen Orten und Zeiten haben mich enorm im Lesefluss behindert, ich konnte mich kaum konzentriert auf die Geschichte einlassen. Immer wieder musste ich zurückblättern um Ort und Zeit nachzusehen. Die Idee die dem Thriller zugrunde liegt ist sehr gut, ich konnte mich jedoch nicht so richtig ins Geschehen fallen lassen.
Das was einen guten Thriller ausmacht ist tatsächlich vorhanden, unglaubliche Spannung, endgültige Auflösung erst am Ende, dazwischen Plottwists und unvorhersehbare Verwicklungen. Extrem düster und emotional fordernd. Kapitel enden häufig mit spannenden Cliffhangern. Doch auch immer wieder gibt es nicht nachvollziehbare Fakten, nur kurz ein Beispiel und ohne zu spoilern, im Buch wird einmal ein Code benötigt, wie die Ermittlerin an den gekommen ist, leuchtet mir überhaupt nicht ein. Die dramatische Schnitzeljagd war mir einfach zu viel, Wien, Berlin, München, Hamburg. Vor 15 Jahren, vor 5 Monaten, zur gleichen Zeit usw. So ging es das ganze Buch hindurch, irgendwann habe ich da aufgeben und es einfach geschehen lassen, vermutlich habe ich gar nicht alle Details erfassen können. Es hat mich überfordert. Gewalt, psychischer und physischer Schmerz werden nicht geschönt, sondern kalt und direkt beschrieben.
Die Figuren sind brutal authentisch dargestellt. Adas Verhalten ist stark psychologisch geprägt die Panikattacken und die Selbstverletzung der Protagonistin sind greifbar dargestellt. Die Figuren sind durchwegs tiefgründig, mit tiefen Wunden und moralischen Grauzonen, direkte Sympathieträger sind keine vorhanden. Einzig Heidi, Adas Freundin stellt sich als Schutzschild vor die Ermittlerin. Mein heimlicher Held war „Hund“.
Etwas für Fans von harten Psychothrillern. Von mir 3 Sterne
Eine verzweifelte Mutter ermittelt.
Wien, niemand glaubt der Kommissarin Ada Sabel, dass ihre 14jährige Tochter Mara entführt wurde. Seit 5 Monaten sucht sie verzweifelt nach ihr. Sie kann die Ungewissheit kaum ertragen und verstößt gegen sämtliche Konventionen, dafür wird sie vom Dienst suspendiert. Für jeden Tag der vergeht fügt sie sich Schnittwunden zu, ihr Körper ist schon übersät, mit ihrer Gesundheit geht sie komplett zerstörerisch um. Doch als am Ufer des Donaukanals die kopflose Leiche einer Frau geborgen wird, auf deren Rücken Adas Name eingeritzt ist, macht sie sich auf die Spur des Täters. Alleine und rücksichtslos, gegen sich und andere ermittelt sie und taucht somit immer tiefer, auch in ihre eigene Vergangenheit.
Das Buch ist in verschieden lange Abschnitte aufgeteilt, die stets mit Zeit und Ort überschrieben sind. Das Buch spielt in mehreren Zeitebenen und diversen Erzählsträngen, die Geschichte ist schonungslos und grausam, der Erzählstil ist aus der Sicht mehrerer Personen. Die stetigen Sprünge zwischen Orten und Zeiten haben mich enorm im Lesefluss behindert, ich konnte mich kaum konzentriert auf die Geschichte einlassen. Immer wieder musste ich zurückblättern um Ort und Zeit nachzusehen. Die Idee die dem Thriller zugrunde liegt ist sehr gut, ich konnte mich jedoch nicht so richtig ins Geschehen fallen lassen.
Das was einen guten Thriller ausmacht ist tatsächlich vorhanden, unglaubliche Spannung, endgültige Auflösung erst am Ende, dazwischen Plottwists und unvorhersehbare Verwicklungen. Extrem düster und emotional fordernd. Kapitel enden häufig mit spannenden Cliffhangern. Doch auch immer wieder gibt es nicht nachvollziehbare Fakten, nur kurz ein Beispiel und ohne zu spoilern, im Buch wird einmal ein Code benötigt, wie die Ermittlerin an den gekommen ist, leuchtet mir überhaupt nicht ein. Die dramatische Schnitzeljagd war mir einfach zu viel, Wien, Berlin, München, Hamburg. Vor 15 Jahren, vor 5 Monaten, zur gleichen Zeit usw. So ging es das ganze Buch hindurch, irgendwann habe ich da aufgeben und es einfach geschehen lassen, vermutlich habe ich gar nicht alle Details erfassen können. Es hat mich überfordert. Gewalt, psychischer und physischer Schmerz werden nicht geschönt, sondern kalt und direkt beschrieben.
Die Figuren sind brutal authentisch dargestellt. Adas Verhalten ist stark psychologisch geprägt die Panikattacken und die Selbstverletzung der Protagonistin sind greifbar dargestellt. Die Figuren sind durchwegs tiefgründig, mit tiefen Wunden und moralischen Grauzonen, direkte Sympathieträger sind keine vorhanden. Einzig Heidi, Adas Freundin stellt sich als Schutzschild vor die Ermittlerin. Mein heimlicher Held war „Hund“.
Etwas für Fans von harten Psychothrillern. Von mir 3 Sterne