Selten hat mich ein Thriller so gefordert!
Grell, greller - „Totensee“ von Sophie Czerny. Und damit meine ich nicht nur das auffällige Cover, sondern auch den gleichermaßen ausgeklügelten, wie erschreckenden Inhalt, bei dem sich alles um die suspendierte LKA Kommissarin Ada Sabel aus Wien dreht. Ausgelöst durch zweifelhafte Umstände glaubt Ada niemand, dass ihre 14 jährige Tochter Mara entführt wurde. Bis zu Tag 145 von Maras verschwinden, als plötzlich eine kopflose Leiche mit Adas, auf dem Rücken eingeritzten, Namen gefunden wird und Ada die Ermittlung einmal mehr selbst in die Hände nimmt, um in ihrer eigenen Vergangenheit auf Grauenhaftes zu stoßen. Ohne etwas vorabnehmen zu wollen - es geht dabei um Kindesmisshandlung. Ich finde, dessen sollte sich jeder Leser zunächst bewusst sein, um für sich selbst abwägen zu können, ob er mit diesem Thema umgehen kann.
Erzählt wird die Story sowohl aus unterschiedlichen Perspektiven, als auch auch in ständig wechselnden, unterschiedlichen Zeitebenen. Darüber hinaus spielt sie an verschiedenen Orten und beinhaltet verschiedene Handlungsstränge, die sich nach und nach auflösen. Als besonders markant empfand ich allerdings die kurzen Kapitel, die das gesamte Geschehen noch einmal sehr viel temporeicher machen. Um da am Ball zu bleiben, ist unkonzentriertes Lesen also echt nicht drin - genau genommen hat mich ein Thriller selten so gefordert wie dieser! Daher bin ich zwischendrin auch immer mal wieder zum Hörbuch gewechselt, da es einfach so gut eingesprochen ist, dass mir vieles noch lebendiger und prägnanter erschien und auch einfacher nachzuvollziehen. Dadurch, dass fortwährend so extrem viel passiert, man sich so oft erinnern, orientieren und auch ordnen muss, ist das Spannungslevel hoch und es kommt bis zur letzten Seite absolut keine Langeweile auf, eher im Gegenteil, manchmal wünscht man sie sich sogar regelrecht :-)
Fazit: Das Buch bietet eine temporeiche Kombination aus Spannung, eigenwilliger, kaputter Ermittlerin, starken Charakteren, unvorhersehbaren Handlungen, wie auch Wendungen, innerer Abscheu und geistiger Forderung. Mit Totensee hat Autorin Sophie Czerny auf jeden Fall ein außergewöhnliches und extrem spannendes Psychothriller-Debüt hingelegt, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird!
Erzählt wird die Story sowohl aus unterschiedlichen Perspektiven, als auch auch in ständig wechselnden, unterschiedlichen Zeitebenen. Darüber hinaus spielt sie an verschiedenen Orten und beinhaltet verschiedene Handlungsstränge, die sich nach und nach auflösen. Als besonders markant empfand ich allerdings die kurzen Kapitel, die das gesamte Geschehen noch einmal sehr viel temporeicher machen. Um da am Ball zu bleiben, ist unkonzentriertes Lesen also echt nicht drin - genau genommen hat mich ein Thriller selten so gefordert wie dieser! Daher bin ich zwischendrin auch immer mal wieder zum Hörbuch gewechselt, da es einfach so gut eingesprochen ist, dass mir vieles noch lebendiger und prägnanter erschien und auch einfacher nachzuvollziehen. Dadurch, dass fortwährend so extrem viel passiert, man sich so oft erinnern, orientieren und auch ordnen muss, ist das Spannungslevel hoch und es kommt bis zur letzten Seite absolut keine Langeweile auf, eher im Gegenteil, manchmal wünscht man sie sich sogar regelrecht :-)
Fazit: Das Buch bietet eine temporeiche Kombination aus Spannung, eigenwilliger, kaputter Ermittlerin, starken Charakteren, unvorhersehbaren Handlungen, wie auch Wendungen, innerer Abscheu und geistiger Forderung. Mit Totensee hat Autorin Sophie Czerny auf jeden Fall ein außergewöhnliches und extrem spannendes Psychothriller-Debüt hingelegt, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird!