Brutal
Anna Sabel wurde vom Dienst als Kommissarin beim LKA Wien suspendiert. Sie führt an, dass ihre 14-jährige Tochter entführt wurde, was ihr niemand glaubt. Seit Monaten ist sie unsicher, ob ihre Tochter noch am Leben ist. Dann taucht am Donaukanal eine kopflose Leiche auf, in deren Rücken der Name von Anna eingeritzt ist. Nun beginnt sie, auf eigene Faust zu ermitteln.
Mit „Totensee“ hat die Wiener Autorin Sophie Czerny ihr Thrillerdebüt vorgelegt. Der anfangs flüssige Schreibstil hat mir zugesagt, ein Spannungsbogen wurde sehr schnell aufgebaut. Was nicht zuletzt den schnell wechselnden Orten des Geschehens zuzuordnen war. Es ging rasant von Wien nach Berlin, über den Norden Duetschlands bis hin nach Bayern und wieder nach Österreich.
Annas Suche wird immer verzweifelter, was sich gut nachvollziehen lässt. Ihr wird klar, dass die Entführung ihrer Tochter mit der eigenen Vergangeheit zusammenhängt.Zunehmend wird der Sprachstil brutaler bis grauenhafter, ein intelligenter Thriller kommt aus meiner Sicht auch ohne solche Szenen aus. Zudem sind die Beschreibungen unrealistisch und in großen Teilen nicht nachvollziehbar. Sinnvoll und in sich schlüssig war da nichts.
Wie soll eine suspendierte Kommissarin immer wieder in das LKA Wien gelangen? Das ist nur ein Beispiel. Auch mit den Protagonisten, selbst mit Anna, konnte ich nicht warm werden. Das war mit Sicherheit mein erster und letzter Thriller, den ich von der Autorin gelesen habe.
Mit „Totensee“ hat die Wiener Autorin Sophie Czerny ihr Thrillerdebüt vorgelegt. Der anfangs flüssige Schreibstil hat mir zugesagt, ein Spannungsbogen wurde sehr schnell aufgebaut. Was nicht zuletzt den schnell wechselnden Orten des Geschehens zuzuordnen war. Es ging rasant von Wien nach Berlin, über den Norden Duetschlands bis hin nach Bayern und wieder nach Österreich.
Annas Suche wird immer verzweifelter, was sich gut nachvollziehen lässt. Ihr wird klar, dass die Entführung ihrer Tochter mit der eigenen Vergangeheit zusammenhängt.Zunehmend wird der Sprachstil brutaler bis grauenhafter, ein intelligenter Thriller kommt aus meiner Sicht auch ohne solche Szenen aus. Zudem sind die Beschreibungen unrealistisch und in großen Teilen nicht nachvollziehbar. Sinnvoll und in sich schlüssig war da nichts.
Wie soll eine suspendierte Kommissarin immer wieder in das LKA Wien gelangen? Das ist nur ein Beispiel. Auch mit den Protagonisten, selbst mit Anna, konnte ich nicht warm werden. Das war mit Sicherheit mein erster und letzter Thriller, den ich von der Autorin gelesen habe.