Thriller mit grausamen Hintergründen - sprunghafte Erzählweise und Logiklücken verhindern echten Lesesog
Ada Sabel ist mit den Nerven am Ende und inzwischen als Ermittlerin beim LKA Wien suspendiert, seitdem ihre 14-jährige Tochter Mara spurlos verschwunden ist.
Als nach fünf Monaten im Donaukanal ein Frauenleiche gefunden wird, in deren Rücken die Buchstaben ADA geritzt sind, ist sich Ada sicher, dass dies eine Botschaft des Entführers ihrer Tochter an sie ist. Ausgehend von der Identifizierung der Frau beginnt Ada auf eigene Faust zu ermitteln. Ihre Spurensuche führt sie zu einem Kinderheim in Bayern, was verdrängte, düstere Erinnerungen in Ada weckt.
Der Thriller handelt auf mehreren Zeitebenen und wird aus der Perspektive verschiedener Personen geschildert. Die Wechsel zwischen den unterschiedlichen Orten, gegenwärtigen und vergangenen Ereignissen erfolgen sprunghaft und zu Beginn willkürlich. Es wird in Teilen auf die Bezeichnung der Personen verzichtet, so dass sich erst allmählich die einzelne Puzzleteile zusammenfügen, die recht willkürlich zerpflückt worden sind. Dazu kommt, dass die Kapitel mit durchschnittlich drei bis vier Seiten extrem kurz sind, was eher für Unruhe und mangelnde Nähe zu den Charakteren sorgt, als für Spannung und Dynamik.
Der Hintergrund der Entführung von Adas Tochter in Wien und den Mord an der älteren Frau in Berlin, die nicht das einzige Opfer bleibt, ist brutal und ergreifend. Auch ohne dass die Grausamkeiten im Detail erzählt werden, gerät ein Kopfkino in Gang.
Obschon sich die einzelnen Szenen in Berlin, Österreich und dem süddeutschen Raum im weiter ergänzen und Erklärungen für den Täter liefern, erscheint der Plot in einigen Aspekten wie der mangelhaften Polizeiarbeit, erfolgreicher Vertuschung und Manipulationen in der Vergangenheit und der platzierten Erinnerungslücken Adas konstruiert. Zudem bleiben in Detailfragen der Handlung aufgrund der sprunghaften Erzählweise zu viele Lücken. So stellt sich kein richtiger Lesesog ein, der an den Seiten kleben lässt.
Als nach fünf Monaten im Donaukanal ein Frauenleiche gefunden wird, in deren Rücken die Buchstaben ADA geritzt sind, ist sich Ada sicher, dass dies eine Botschaft des Entführers ihrer Tochter an sie ist. Ausgehend von der Identifizierung der Frau beginnt Ada auf eigene Faust zu ermitteln. Ihre Spurensuche führt sie zu einem Kinderheim in Bayern, was verdrängte, düstere Erinnerungen in Ada weckt.
Der Thriller handelt auf mehreren Zeitebenen und wird aus der Perspektive verschiedener Personen geschildert. Die Wechsel zwischen den unterschiedlichen Orten, gegenwärtigen und vergangenen Ereignissen erfolgen sprunghaft und zu Beginn willkürlich. Es wird in Teilen auf die Bezeichnung der Personen verzichtet, so dass sich erst allmählich die einzelne Puzzleteile zusammenfügen, die recht willkürlich zerpflückt worden sind. Dazu kommt, dass die Kapitel mit durchschnittlich drei bis vier Seiten extrem kurz sind, was eher für Unruhe und mangelnde Nähe zu den Charakteren sorgt, als für Spannung und Dynamik.
Der Hintergrund der Entführung von Adas Tochter in Wien und den Mord an der älteren Frau in Berlin, die nicht das einzige Opfer bleibt, ist brutal und ergreifend. Auch ohne dass die Grausamkeiten im Detail erzählt werden, gerät ein Kopfkino in Gang.
Obschon sich die einzelnen Szenen in Berlin, Österreich und dem süddeutschen Raum im weiter ergänzen und Erklärungen für den Täter liefern, erscheint der Plot in einigen Aspekten wie der mangelhaften Polizeiarbeit, erfolgreicher Vertuschung und Manipulationen in der Vergangenheit und der platzierten Erinnerungslücken Adas konstruiert. Zudem bleiben in Detailfragen der Handlung aufgrund der sprunghaften Erzählweise zu viele Lücken. So stellt sich kein richtiger Lesesog ein, der an den Seiten kleben lässt.