Unerwartete Wendungen
Das Thrillerdebüt "Totensee" von Sophie Czerny hat mich vom Prolog bis zu den letzten 442 Seiten gefesselt.
In dem Thriller geht es um die suspendierte Kommissarin Ada Sabel, die seit 142 Tage kein Lebenszeichen von ihrer 14-jährigen Tochter Mara gehört hat. Um den Schmerz zu kompensieren, ritzt sie sich jeden Tag einen Strich in den Arm.
Diese Art der Selbstzerstörung will sie nicht länger hinnehmen und recherchiert auf eigene Faust, bis sie sich immer wieder mit ihrer Vergangenheit in einem katholischen Kinderheim befassen muss.
Der Thriller ist flüssig geschrieben, die Kapitel sind oft nicht lange und bringen immer wieder Wendungen ans Licht, die mit Adas Vergangenheit zu tun haben. An dieser Stelle kommt meine Kritik, denn es gibt sehr viele Zeit- und Ortswechsel. Die gebürtige Wienerin beschreibt den Donaukanal sehr gut, doch beim Standort Wien bleibt es nicht. Büttelsdorf nahe München, Götsch in Tirol oder Nürnberg sind Schauplätzr zu wechselnden Zeiten. Da kommt man schon mal durcheinander!
Zudem taucht das Wort Gestalt sehr häufig auf wie etwa im Prolog oder am Ende des Buches.
Die brutalen und skurilen Szenen sind hingegen für einen Thriller genau richtig gewählt.
Fazit: Das Debüt der Juristin ist spannend mit ein paar zu vielen Zeit- und Sprungwechseln geschrieben, die aber für die Geschichte wichtig sind. Ich würde 4,5 Stern vergeben!
In dem Thriller geht es um die suspendierte Kommissarin Ada Sabel, die seit 142 Tage kein Lebenszeichen von ihrer 14-jährigen Tochter Mara gehört hat. Um den Schmerz zu kompensieren, ritzt sie sich jeden Tag einen Strich in den Arm.
Diese Art der Selbstzerstörung will sie nicht länger hinnehmen und recherchiert auf eigene Faust, bis sie sich immer wieder mit ihrer Vergangenheit in einem katholischen Kinderheim befassen muss.
Der Thriller ist flüssig geschrieben, die Kapitel sind oft nicht lange und bringen immer wieder Wendungen ans Licht, die mit Adas Vergangenheit zu tun haben. An dieser Stelle kommt meine Kritik, denn es gibt sehr viele Zeit- und Ortswechsel. Die gebürtige Wienerin beschreibt den Donaukanal sehr gut, doch beim Standort Wien bleibt es nicht. Büttelsdorf nahe München, Götsch in Tirol oder Nürnberg sind Schauplätzr zu wechselnden Zeiten. Da kommt man schon mal durcheinander!
Zudem taucht das Wort Gestalt sehr häufig auf wie etwa im Prolog oder am Ende des Buches.
Die brutalen und skurilen Szenen sind hingegen für einen Thriller genau richtig gewählt.
Fazit: Das Debüt der Juristin ist spannend mit ein paar zu vielen Zeit- und Sprungwechseln geschrieben, die aber für die Geschichte wichtig sind. Ich würde 4,5 Stern vergeben!