Ungewöhnlich

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mellilein Avatar

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Ein ungewöhnlicher Thriller aus dem deutsch-österreichischen Grenzgebiet, verpackt in einem auffällig gestalteten Cover.
Der Einstieg in diesen Thriller fiel mir etwas schwer, da die Hauptprotagonistin Ada Sabel, beim LKA Wien suspendiert, nicht so ganz einfach und ihre Handlungen für mich auch in großen Teilen nicht ganz nachvollziehbar sind. Sie ist auf der Suche nach ihrer entführten Tochter, es gibt keine Hinweise und auch die Kollegen glauben ihr nicht.
Durch einen Todesfall, bei welchem auf der Leiche ihr Vorname hinterlassen wird, kommt nun nach vielen Monaten Bewegung in die Sache.
Und bei dieser Sache hätte tatsächlich eine Triggerwarnung hergermusst, denn es geht im Großen und Ganzen um den Mißbrauch von Heimkindern.
Die Spannung steigt dann auch kontinuierlich bis zum Schluß hin. Ob nach dem Abschluß dann Ada wieder in den Polizeidienst zurückkehrt bleibt offen und somit auch, ob es sich um den Auftakt einer Reihe handeln wird.
Insgesamt hat mir die Story und auch der Schreibstil sehr gut gefallen, wir blicken auf die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven und Zeiten, was die Story umso spannender macht.