Was würdest du tun, wenn dein eigener Name auf einer Leiche prangt?
𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Seit 145 Tagen herrscht für Ada Sabel die absolute Hölle auf Erden. Fünf Monate voller Ungewissheit, Verzweiflung und der quälenden Frage, ob ihre 14-jährige Tochter Mara noch lebt. Die suspendierte Kommissarin steht völlig isoliert da, denn weder ihre Kollegen noch die Ermittlungsbehörden glauben an ein Verbrechen. Bis im eisigen Eiswasser des Donaukanals ein Boot treibt. Darin liegt eine kopflose Leiche, in deren Rücken Adas eigener Name eingeritzt wurde. Es ist die ersehnte, aber zutiefst verstörende Botschaft des Entführers. Auf eigene Faust und ohne Rücksicht auf Verluste begibt sich Ada auf eine fieberhafte Jagd nach der Wahrheit. Was sie nicht ahnt: Jeder Schritt auf dieser Blutspur reißt verdrängte Wunden auf und zwingt sie, sich den finstersten Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Fesselnde Bildsprache und Düsternis: Die eiskalte, trostlose Kulisse im winterlichen Wien erzeugt von der ersten Seite an eine unheimlich dichte und beklemmende Atmosphäre, die sich wie eine schwere Decke über das Geschehen legt.
• Bildhafter Schreibstil mit Tiefgang: Die Autorin wählt eine überraschend tiefgründige und einprägsame Sprache. Orte, Figuren und emotionale Tiefpunkte werden so intensiv geschildert, dass man als Leser förmlich im Geschehen steht.
• Vielschichtige und rohe Protagonistin: Ada Sabel ist absolut keine glattgebügelte Sympathieträgerin. Sie ist gebrochen, handelt selbstzerstörerisch und wehrt sich gegen jede Hilfe. Doch genau diese Ecken, Kanten und die ständige, verzweifelte Mutterliebe machen sie unglaublich nahbar.
• Dramatischer Lesesog zum Finale: Während sich die Fäden rund um die verschiedenen Orte und Rückblicke langsam verknüpfen, gewinnt die Handlung enorm an Tempo. Die letzten 100 Seiten entwickeln sich durch die sehr kurzen Kapitel zu einer rasanten Achterbahnfahrt mit Wendungen, die ein Weglegen des Buches unmöglich machen.
• Emotionale Lichtblicke: Mitten in all dieser Grausamkeit sticht ein ganz besonderer Gefährte hervor. Ein Hund namens "Hund" bringt eine wunderbare Dynamik in das Geschehen und bildet für Ada eine unschätzbare emotionale Stütze.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Verwirrender und holpriger Einstieg: Durch die extrem vielen Perspektivwechsel, Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zahlreichen Schauplätze wirkt der Anfang recht durcheinander. Man braucht knapp 100 Seiten, bis man die einzelnen Fragmente ordnen kann.
• Erhöhtes Triggermaterial (Fehlende Warnung): Für mich persönlich hat die Härte vollkommen gepasst, allerdings geht es im Buch um extrem schwere Themen wie Kindesmissbrauch und selbstverletzendes Verhalten. Da es im Buch keine explizite Triggerwarnung gibt, sollte man sich vorher gut informieren, ob man mit solchen düsteren Abgründen umgehen kann.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
"Totensee" ist ein enorm harter, düsterer und schonungsloser Thriller, der nach einem etwas unübersichtlichen Auftakt zu einem packenden Pageturner wird. Trotz schwer bekömmlicher Themen fügen sich die komplexen Handlungsstränge zu einem meisterhaften, schlüssigen Gesamtbild zusammen. Eine absolute Leseempfehlung für abgebrühte Fans von Psychothrillern, die vor menschlichen Abgründen nicht zurückschrecken.
Seit 145 Tagen herrscht für Ada Sabel die absolute Hölle auf Erden. Fünf Monate voller Ungewissheit, Verzweiflung und der quälenden Frage, ob ihre 14-jährige Tochter Mara noch lebt. Die suspendierte Kommissarin steht völlig isoliert da, denn weder ihre Kollegen noch die Ermittlungsbehörden glauben an ein Verbrechen. Bis im eisigen Eiswasser des Donaukanals ein Boot treibt. Darin liegt eine kopflose Leiche, in deren Rücken Adas eigener Name eingeritzt wurde. Es ist die ersehnte, aber zutiefst verstörende Botschaft des Entführers. Auf eigene Faust und ohne Rücksicht auf Verluste begibt sich Ada auf eine fieberhafte Jagd nach der Wahrheit. Was sie nicht ahnt: Jeder Schritt auf dieser Blutspur reißt verdrängte Wunden auf und zwingt sie, sich den finstersten Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Fesselnde Bildsprache und Düsternis: Die eiskalte, trostlose Kulisse im winterlichen Wien erzeugt von der ersten Seite an eine unheimlich dichte und beklemmende Atmosphäre, die sich wie eine schwere Decke über das Geschehen legt.
• Bildhafter Schreibstil mit Tiefgang: Die Autorin wählt eine überraschend tiefgründige und einprägsame Sprache. Orte, Figuren und emotionale Tiefpunkte werden so intensiv geschildert, dass man als Leser förmlich im Geschehen steht.
• Vielschichtige und rohe Protagonistin: Ada Sabel ist absolut keine glattgebügelte Sympathieträgerin. Sie ist gebrochen, handelt selbstzerstörerisch und wehrt sich gegen jede Hilfe. Doch genau diese Ecken, Kanten und die ständige, verzweifelte Mutterliebe machen sie unglaublich nahbar.
• Dramatischer Lesesog zum Finale: Während sich die Fäden rund um die verschiedenen Orte und Rückblicke langsam verknüpfen, gewinnt die Handlung enorm an Tempo. Die letzten 100 Seiten entwickeln sich durch die sehr kurzen Kapitel zu einer rasanten Achterbahnfahrt mit Wendungen, die ein Weglegen des Buches unmöglich machen.
• Emotionale Lichtblicke: Mitten in all dieser Grausamkeit sticht ein ganz besonderer Gefährte hervor. Ein Hund namens "Hund" bringt eine wunderbare Dynamik in das Geschehen und bildet für Ada eine unschätzbare emotionale Stütze.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Verwirrender und holpriger Einstieg: Durch die extrem vielen Perspektivwechsel, Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zahlreichen Schauplätze wirkt der Anfang recht durcheinander. Man braucht knapp 100 Seiten, bis man die einzelnen Fragmente ordnen kann.
• Erhöhtes Triggermaterial (Fehlende Warnung): Für mich persönlich hat die Härte vollkommen gepasst, allerdings geht es im Buch um extrem schwere Themen wie Kindesmissbrauch und selbstverletzendes Verhalten. Da es im Buch keine explizite Triggerwarnung gibt, sollte man sich vorher gut informieren, ob man mit solchen düsteren Abgründen umgehen kann.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
"Totensee" ist ein enorm harter, düsterer und schonungsloser Thriller, der nach einem etwas unübersichtlichen Auftakt zu einem packenden Pageturner wird. Trotz schwer bekömmlicher Themen fügen sich die komplexen Handlungsstränge zu einem meisterhaften, schlüssigen Gesamtbild zusammen. Eine absolute Leseempfehlung für abgebrühte Fans von Psychothrillern, die vor menschlichen Abgründen nicht zurückschrecken.