Wenn die Suche nach der Tochter die Erinnerungen der Vergangenheit ans Licht holen
Thriller wie „Totensee“ mischen die Bücherlandschaft auf. Weil Charaktere nicht immer logisch denken und handeln müssen. Sie müssen auch nicht immer beliebt sein. Und hier hat man mit Ada. Die Ermittlerin des LKA Wien, ist es gewohnt analytisch zu denken. Fälle aufzuklären. Aber wenn die eigene Tochter verschwindet und die Vergangenheit einen aufholt, dann ist es nicht Alltag und vor allem kein normaler Arbeitsauftrag.
Ada sucht nun seit längerem ihre Tochter Mara. Wo kann die Schülerin nur hin verschwunden sein? Ein Streit, die Tatsache das Ada ihr nicht genügend Gefühl vermittelt. Die Polizei nimmt es nicht ernst.
Dann taucht die ehemalige Nonne von Adas Kinderheim auf. Ihr Namen in deren Rücken geritzt. Nach und nach muss sich Ada ihrer Vergangenheit stellen. Einer, die keinem Kind hätte passieren dürfen. Aber sie ist passiert und das nicht nur ihr.
In kurzen und spannend gehaltenen Kapiteln erleben wir in der Gegenwart die Suche von Ada und immer mal wieder Erinnerungen an ihre Vergangenheit. An ein Kinderheim, was weit über eine religiöse Stränge hinausging.
In den zeitlichen Rückblenden erleben wir die Furcht und die Zustände, welche damals herrschten. Wir lernen sehr viele Charaktere kennen. Welche von damals und welche von heute. Und es ist viel was passiert. Die Geschichte verlang von Anfang an, dass man sehr aufmerksam mitliest. Sich Notizen macht wer hier wer ist. Wer ist wer damals und wer ist wer heute.
Warum spielt die Geschichte in Deutschland und in Österreich? Sind es Erinnerungsfragmente oder ist es Einbildung, woran sich Ada erinnert? Wer sind die Personen, welche im Hintergrund die Fäden ziehen?
In sehr kurzen Kapiteln, die gerade zum Ende auch mal nur zwei Seiten lang sein können, sind wir mit Ada zusammen auf der Suche nach den Antworten und ihrer Tochter. Wir verstehen ihr Leid und ihre Angst, bekommen Gänsehaut bei dem, was wir über die Vergangenheit erfahren und müssen so manches Mal die Geschichte auch sacken lassen. Emotional eher ein Psychothriller als ein Thriller, wo es „nur“ auf der Suche nach Mara geht.
Alles in allem ist es eine gute Geschichte. Aber ich habe für mich gemerkt, sie auch sehr anstrengend zu lesen war. Anders als viele Personen meiner Leserunde machte mir dabei die Gewalt in der Vergangenheit nicht das Problem, sondern die vielen Erzählstränge und Personen, welche erst zum Ende hin zusammenlaufen. Man fühlt sich wie eine Ratte im Labyrinth und alle paar Meter bekommt man einen Film mit fürchterlichen Szenen zu sehen oder einen auf den Hinterkopf, weil man mal wieder gedanklich falsch abgebogen ist.
Eine Triggerwarnung ist das, was ganz vorne in dieses Buch hineingehört. Auch wenn es spoilern mag, aber für zartbesaitet oder für Leute, die nicht lesen können, was Kindern in diesem Buch angetan wurde, ist es nicht geeignet.
Ich kann für mich, die da etwas differenzierter an das Buch rangehen konnte, die Geschichte nur empfehlen. Tolle Idee, gute Umsetzung und ein guter Spannungsbogen. Kleine Ausreißer wie ein überschnelles und leicht unlogisches Ende sind dabei für mich ignorierbar, da mich das Buch in seinen restlichen 95% überzeugt hat.
Ada sucht nun seit längerem ihre Tochter Mara. Wo kann die Schülerin nur hin verschwunden sein? Ein Streit, die Tatsache das Ada ihr nicht genügend Gefühl vermittelt. Die Polizei nimmt es nicht ernst.
Dann taucht die ehemalige Nonne von Adas Kinderheim auf. Ihr Namen in deren Rücken geritzt. Nach und nach muss sich Ada ihrer Vergangenheit stellen. Einer, die keinem Kind hätte passieren dürfen. Aber sie ist passiert und das nicht nur ihr.
In kurzen und spannend gehaltenen Kapiteln erleben wir in der Gegenwart die Suche von Ada und immer mal wieder Erinnerungen an ihre Vergangenheit. An ein Kinderheim, was weit über eine religiöse Stränge hinausging.
In den zeitlichen Rückblenden erleben wir die Furcht und die Zustände, welche damals herrschten. Wir lernen sehr viele Charaktere kennen. Welche von damals und welche von heute. Und es ist viel was passiert. Die Geschichte verlang von Anfang an, dass man sehr aufmerksam mitliest. Sich Notizen macht wer hier wer ist. Wer ist wer damals und wer ist wer heute.
Warum spielt die Geschichte in Deutschland und in Österreich? Sind es Erinnerungsfragmente oder ist es Einbildung, woran sich Ada erinnert? Wer sind die Personen, welche im Hintergrund die Fäden ziehen?
In sehr kurzen Kapiteln, die gerade zum Ende auch mal nur zwei Seiten lang sein können, sind wir mit Ada zusammen auf der Suche nach den Antworten und ihrer Tochter. Wir verstehen ihr Leid und ihre Angst, bekommen Gänsehaut bei dem, was wir über die Vergangenheit erfahren und müssen so manches Mal die Geschichte auch sacken lassen. Emotional eher ein Psychothriller als ein Thriller, wo es „nur“ auf der Suche nach Mara geht.
Alles in allem ist es eine gute Geschichte. Aber ich habe für mich gemerkt, sie auch sehr anstrengend zu lesen war. Anders als viele Personen meiner Leserunde machte mir dabei die Gewalt in der Vergangenheit nicht das Problem, sondern die vielen Erzählstränge und Personen, welche erst zum Ende hin zusammenlaufen. Man fühlt sich wie eine Ratte im Labyrinth und alle paar Meter bekommt man einen Film mit fürchterlichen Szenen zu sehen oder einen auf den Hinterkopf, weil man mal wieder gedanklich falsch abgebogen ist.
Eine Triggerwarnung ist das, was ganz vorne in dieses Buch hineingehört. Auch wenn es spoilern mag, aber für zartbesaitet oder für Leute, die nicht lesen können, was Kindern in diesem Buch angetan wurde, ist es nicht geeignet.
Ich kann für mich, die da etwas differenzierter an das Buch rangehen konnte, die Geschichte nur empfehlen. Tolle Idee, gute Umsetzung und ein guter Spannungsbogen. Kleine Ausreißer wie ein überschnelles und leicht unlogisches Ende sind dabei für mich ignorierbar, da mich das Buch in seinen restlichen 95% überzeugt hat.