Zu viele Perspektivwechsel und Zeitsprünge, ich hab irgendwann einfach nicht mehr durchgesehen.
Ich hatte mich wirklich auf dieses Buch gefreut. Die Grundidee mit der verschwundenen Tochter und der Mutter, die gleichzeitig als Ermittlerin unterwegs ist, hat mich direkt angesprochen. Ich hatte das Buch sogar mehrfach angefragt und war deshalb ziemlich happy, als ich es dann als Hörbuch bei NetGalley bekommen habe. Umso ärgerlicher ist es, dass ich irgendwann einfach nicht mehr konnte.
Schon am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten, überhaupt richtig in die Geschichte reinzukommen. Erst einmal wurden unglaublich viele Orte und Straßen beschrieben, sodass ich fast dachte, ich müsste mir eine Stadtkarte danebenlegen. Beim Hören ist das für mich einfach zu viel. Ich kann mir doch nicht während einer Autofahrt oder beim Putzen merken, welche Straße jetzt wo langführt und wer sich gerade in welchem Gebäude befindet.
Später wurde es dann zwar spannender, aber leider auch immer verwirrender. Es gibt sehr viele Perspektivwechsel und Zeitsprünge, teilweise sind die Abschnitte so kurz, dass ich mich gerade erst auf eine Person eingestellt hatte und schon wieder woanders war. Dazu kommt, dass oft nicht direkt klar wird, wer gerade im Mittelpunkt steht. Ich bekam immer wieder kleine Fetzen hingeworfen und sollte mir daraus selbst das große Ganze zusammensetzen. Dafür hätte ich wesentlich längere Abschnitte mit den einzelnen Personen gebraucht.
Gerade als Hörbuch hat mich das irgendwann komplett abgehängt. Die Sprecherin hat sich wirklich Mühe gegeben und manche Emotionen auch gut rübergebracht. Bei einzelnen Figuren konnte sie die Stimmung schön vermitteln. Trotzdem waren die vielen Wechsel für mich kaum auseinanderzuhalten, besonders wenn wieder die normale Erzählstimme eingesetzt wurde. Irgendwann wusste ich einfach nicht mehr, ob wir gerade in der Gegenwart sind, in einer Erinnerung oder bei einer ganz anderen Person.
Dabei gab es durchaus Momente, die ich spannend fand und bei denen ich gerne weitergehört hätte. Die Grundgeschichte hat für mich also definitiv Potenzial. Genau deshalb ärgert es mich auch so, dass ich das Hörbuch bei 38 Prozent abgebrochen habe. Ich hätte wirklich gerne gewusst, wie am Ende alles zusammenhängt und ob es vielleicht noch diesen großen Aha Moment gegeben hätte. Aber irgendwann war einfach die Luft raus.
Für mich ist dieses Buch definitiv nichts zum Nebenbei hören. Ich hätte mich vermutlich hinsetzen müssen, ohne irgendetwas anderes zu machen, und am besten noch einen Zettel danebenlegen. Und genau das möchte ich bei einem Hörbuch einfach nicht. Wenn ich beim Kochen kurz nicht aufpasse, möchte ich danach nicht das Gefühl haben, gleich drei wichtige Informationen verpasst zu haben.
Wer viele Perspektivwechsel und Zeitsprünge mag und gerne selbst Stück für Stück puzzelt, könnte mit der Geschichte wahrscheinlich deutlich besser klarkommen. Für mich war das Ganze aber einfach too much. Die Idee fand ich spannend, die Umsetzung hat mich leider komplett verloren
Schon am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten, überhaupt richtig in die Geschichte reinzukommen. Erst einmal wurden unglaublich viele Orte und Straßen beschrieben, sodass ich fast dachte, ich müsste mir eine Stadtkarte danebenlegen. Beim Hören ist das für mich einfach zu viel. Ich kann mir doch nicht während einer Autofahrt oder beim Putzen merken, welche Straße jetzt wo langführt und wer sich gerade in welchem Gebäude befindet.
Später wurde es dann zwar spannender, aber leider auch immer verwirrender. Es gibt sehr viele Perspektivwechsel und Zeitsprünge, teilweise sind die Abschnitte so kurz, dass ich mich gerade erst auf eine Person eingestellt hatte und schon wieder woanders war. Dazu kommt, dass oft nicht direkt klar wird, wer gerade im Mittelpunkt steht. Ich bekam immer wieder kleine Fetzen hingeworfen und sollte mir daraus selbst das große Ganze zusammensetzen. Dafür hätte ich wesentlich längere Abschnitte mit den einzelnen Personen gebraucht.
Gerade als Hörbuch hat mich das irgendwann komplett abgehängt. Die Sprecherin hat sich wirklich Mühe gegeben und manche Emotionen auch gut rübergebracht. Bei einzelnen Figuren konnte sie die Stimmung schön vermitteln. Trotzdem waren die vielen Wechsel für mich kaum auseinanderzuhalten, besonders wenn wieder die normale Erzählstimme eingesetzt wurde. Irgendwann wusste ich einfach nicht mehr, ob wir gerade in der Gegenwart sind, in einer Erinnerung oder bei einer ganz anderen Person.
Dabei gab es durchaus Momente, die ich spannend fand und bei denen ich gerne weitergehört hätte. Die Grundgeschichte hat für mich also definitiv Potenzial. Genau deshalb ärgert es mich auch so, dass ich das Hörbuch bei 38 Prozent abgebrochen habe. Ich hätte wirklich gerne gewusst, wie am Ende alles zusammenhängt und ob es vielleicht noch diesen großen Aha Moment gegeben hätte. Aber irgendwann war einfach die Luft raus.
Für mich ist dieses Buch definitiv nichts zum Nebenbei hören. Ich hätte mich vermutlich hinsetzen müssen, ohne irgendetwas anderes zu machen, und am besten noch einen Zettel danebenlegen. Und genau das möchte ich bei einem Hörbuch einfach nicht. Wenn ich beim Kochen kurz nicht aufpasse, möchte ich danach nicht das Gefühl haben, gleich drei wichtige Informationen verpasst zu haben.
Wer viele Perspektivwechsel und Zeitsprünge mag und gerne selbst Stück für Stück puzzelt, könnte mit der Geschichte wahrscheinlich deutlich besser klarkommen. Für mich war das Ganze aber einfach too much. Die Idee fand ich spannend, die Umsetzung hat mich leider komplett verloren