Angst im Schatten des Werdens.
Der Text trifft mit einer beinahe schmerzhaften Direktheit, während das Cover unscheinbar wirkt.
Der Schreibstil ist schonungslos und zugleich intim, als würde man unerlaubt in Gedanken blicken, die sonst unausgesprochen bleiben.
Die Schwangerschaft erscheint hier nicht als Verheißung, sondern als Bedrohung, die Nähe zerstören und Rollen verschieben kann.
Aïchas innere Bilder aus dem Kreißsaal sind hart, fast unerträglich, und gerade deshalb so glaubwürdig.
Zwischen Champagnergläsern, Fußballjubel und Wehen entsteht eine beklemmende Gleichzeitigkeit von Alltag und existenzieller Angst.
Nach der Leseprobe bleibt man still zurück, weil der Text jede romantische Vorstellung von Geburt zerlegt und etwas sehr Wahres freilegt.
Der Schreibstil ist schonungslos und zugleich intim, als würde man unerlaubt in Gedanken blicken, die sonst unausgesprochen bleiben.
Die Schwangerschaft erscheint hier nicht als Verheißung, sondern als Bedrohung, die Nähe zerstören und Rollen verschieben kann.
Aïchas innere Bilder aus dem Kreißsaal sind hart, fast unerträglich, und gerade deshalb so glaubwürdig.
Zwischen Champagnergläsern, Fußballjubel und Wehen entsteht eine beklemmende Gleichzeitigkeit von Alltag und existenzieller Angst.
Nach der Leseprobe bleibt man still zurück, weil der Text jede romantische Vorstellung von Geburt zerlegt und etwas sehr Wahres freilegt.