Eine höchst angenehme Form der Verwirrung

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andreas_m Avatar

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Schon der Beginn von Alexandra Stahls "Tschikago" ist auf eine wunderbare Art verwirrend: dass alles "wahr" sein soll; dass auf nur wenigen Zeilen Max Frisch, Brad Pitt, Gary Oldman und der Fleischwurst-Willi eine Rolle spielen; dass Menschen im Fenster liegen und durch das Fernglas am Leben teilnehmen... Man fühlt sich als Leser angenehm verwirrt und ganz behutsam in diese Zeilen hineingestrudelt, dass man sich festgelesen hat, bevor man noch richtig verarbeitet hat, was da gerade genau passiert. Mehr davon!