Lebensgeschichten im Mittelpunkt
Der Roman Tschikago von Alexandra Stahl erscheint am 30.07.2026 im Claassen Verlag und umfasst 272 Seiten. Im Mittelpunkt steht die Protagonistin, die mit den ungewöhnlichen Eigenheiten ihrer Großeltern in Unterfranken aufwächst. Der immer wiederkehrende Satz ihres Großvaters „Frangfodd is schlimmer als Tschikago!“ gibt dem Roman seinen Titel. Nach seinem Tod beginnt die Erzählerin ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Berliner Seniorenheim: Dort begegnet sie älteren Menschen, deren Geschichten sie immer wieder auch an ihre eigene Familie erinnern.
Der Roman scheint keine geradlinige Geschichte zu erzählen, sondern Erinnerungen an die Kindheit an die Erlebnissen im Seniorenheim rückzubinden. Dabei stehen weniger äußere Ereignisse als die Beziehungen zwischen den Figuren im Vordergrund. Auch die Großeltern werden mit ihren Eigenheiten lebendig dargestellt: So sammelt die Großmutter Katzen und Puppen, während der Großvater als Elektriker eine besondere Leidenschaft für Kabel und Steckdosen hegt. Trotz ihrer häufigen Streitereien verbindet sie eine tiefe, jahrzehntelange Liebe.
Insgesamt vermittelt die Leseprobe von Tschikago einen ruhigen, einfühlsamen Eindruck vom Älterwerden und von familiären Bindungen. Statt dramatischer Wendungen stehen die Figuren und ihre individuelle Lebensgeschichten im Mittelpunkt. Gerade diese Konzentration auf alltägliche Momente macht den Roman besonders und erschafft einen großen Resonanzraum.
Der Roman scheint keine geradlinige Geschichte zu erzählen, sondern Erinnerungen an die Kindheit an die Erlebnissen im Seniorenheim rückzubinden. Dabei stehen weniger äußere Ereignisse als die Beziehungen zwischen den Figuren im Vordergrund. Auch die Großeltern werden mit ihren Eigenheiten lebendig dargestellt: So sammelt die Großmutter Katzen und Puppen, während der Großvater als Elektriker eine besondere Leidenschaft für Kabel und Steckdosen hegt. Trotz ihrer häufigen Streitereien verbindet sie eine tiefe, jahrzehntelange Liebe.
Insgesamt vermittelt die Leseprobe von Tschikago einen ruhigen, einfühlsamen Eindruck vom Älterwerden und von familiären Bindungen. Statt dramatischer Wendungen stehen die Figuren und ihre individuelle Lebensgeschichten im Mittelpunkt. Gerade diese Konzentration auf alltägliche Momente macht den Roman besonders und erschafft einen großen Resonanzraum.