Warmherzig

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Schon die ersten Seiten haben mich für sich eingenommen. Alexandra Stahl erzählt mit einer wunderbaren Mischung aus Humor, Melancholie und feiner Selbstironie. Aus scheinbar beiläufigen Erinnerungen – an die Großeltern, das Dorf, Katzen, Familienrituale oder den legendären „Fleischwurst-Willi“ – entsteht nach und nach ein sehr lebendiges Bild einer Kindheit und der Menschen, die sie geprägt haben.
Besonders gefallen hat mir, wie liebevoll die Figuren gezeichnet sind. Die Großeltern streiten, necken und ergänzen sich auf eine Weise, die unglaublich authentisch wirkt. Hinter den oft komischen Dialogen schwingt immer auch etwas Wehmütiges mit, sodass man schnell das Gefühl bekommt, selbst Teil dieser Familie zu sein.
Ich würde das Buch sehr gerne weiterlesen, weil die Leseprobe zeigt, wie aus alltäglichen Erinnerungen etwas ganz Besonderes werden kann. Sie verspricht einen Roman, der gleichermaßen berührt, zum Schmunzeln bringt und lange nachhallt.