Warmherzig und humorvoll

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monika85 Avatar

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Dass die großartige Katja Oskamp sich positiv über "Tschikago" geäußert hat, machte mich neugierig auf die Leseprobe.

Die Ich-Erzählerin erinnert sich an ihre Großeltern, die keine perfekte Ehe geführt haben. Die Großmutter kümmerte sich um fremde Katzen, was der Großvater nicht gerade guthieß. Er war Elektriker und liebte Steckdosen und Verlängerungskabel. Nach ihrer Scheidung zieht die Mutter der Ich-Erzählerin mit ihrer Tochter zurück in das Dorf der Großeltern.

Alexandra Stahl erzählt die Geschichte in schöner Sprache, teils in fränkischem Dialekt. Sie blickt zurück auf ihre Kindheit in der Nähe der Großeltern. Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen, ich mochte den Erzählstil der Autorin. Mit viel Wärme, Herz und Humor beschreibt sie das Älterwerden - und auch das Abschiednehmen.

Sehr gern würde ich mehr über die Großeltern der Ich-Erzählerin lesen.