Alles ganz normal
Was Alexandra Stahl in drei Teilen beschreibt, sind lauter alltägliche Dinge: das Leben ihrer Großeltern und damit ihre eigene Kindheit bei ihnen, die Begegnung mit Senioren im Heim, deren Biografie Gruppe sie leitet und ihre Schreibaufenthalte. Liebevoll lenkt sie unseren Blick auf verschiedene charakteristische Episoden, und in beiden Teilen bestätigt sich: „Was sich neckt, das liebt sich“, zumindest im Geheimen.
Und doch ist jede kleine Geschichte für sich einzigartig, so wie jeder Mensch seinen ganz persönlichen Hintergrund hat, seinen eigenen Charakter. Es ist halt so, Dinge passieren, wie es schon als Motto vorangestellt wird.
Die Autorin erzählt nicht nur, wie sie es gesehen und erlebt hat, sondern auch noch mit einem Schreibstil voller Leben, Zuneigung, Spannung. Durchwegs findet der Leser seine eigene Umgebung, Familienmitglieder, ja sich selbst in den geschilderten Figuren. Und genau das ist mir so nahegegangen.
Es hat mich jedoch etwas Mühe gekostet, die Mundarteinschübe (fränkisch und berlinerisch) zu verstehen, die waren eine Lesebremse. Doch wie Farbkleckse tauchen immer wieder humorvolle Stellen auf.
Altern ist als Lesestoff-Thema eigentlich nicht so beliebt, genauso wenig wie der Tod. Jeder will alt WERDEN, aber niemand alt SEIN. Dennoch gehört beides zum Leben, und es hat keinen Sinn, davor die Augen zu verschließen. Alexandra Stahl greift Alter und Sterben beherzt auf und behandelt sie unsentimental, aber keineswegs nüchtern.
Ich bin zuallererst aufgrund des Covers auf das Buch aufmerksam geworden. Im Lauf eines Leserlebens kann man von der Umschlaggestaltung darauf schließen, ob einem der Lesestoff gefallen wird oder nicht. Und dieser orange Hintergrund mit dem Schwarzweißbild zweier Senioren hat sein Versprechen (zumindest bei mir) gehalten.
Ich empfehle das Buch allen, die pragmatisch den letzten Teil ihres Lebens angehen.
Und doch ist jede kleine Geschichte für sich einzigartig, so wie jeder Mensch seinen ganz persönlichen Hintergrund hat, seinen eigenen Charakter. Es ist halt so, Dinge passieren, wie es schon als Motto vorangestellt wird.
Die Autorin erzählt nicht nur, wie sie es gesehen und erlebt hat, sondern auch noch mit einem Schreibstil voller Leben, Zuneigung, Spannung. Durchwegs findet der Leser seine eigene Umgebung, Familienmitglieder, ja sich selbst in den geschilderten Figuren. Und genau das ist mir so nahegegangen.
Es hat mich jedoch etwas Mühe gekostet, die Mundarteinschübe (fränkisch und berlinerisch) zu verstehen, die waren eine Lesebremse. Doch wie Farbkleckse tauchen immer wieder humorvolle Stellen auf.
Altern ist als Lesestoff-Thema eigentlich nicht so beliebt, genauso wenig wie der Tod. Jeder will alt WERDEN, aber niemand alt SEIN. Dennoch gehört beides zum Leben, und es hat keinen Sinn, davor die Augen zu verschließen. Alexandra Stahl greift Alter und Sterben beherzt auf und behandelt sie unsentimental, aber keineswegs nüchtern.
Ich bin zuallererst aufgrund des Covers auf das Buch aufmerksam geworden. Im Lauf eines Leserlebens kann man von der Umschlaggestaltung darauf schließen, ob einem der Lesestoff gefallen wird oder nicht. Und dieser orange Hintergrund mit dem Schwarzweißbild zweier Senioren hat sein Versprechen (zumindest bei mir) gehalten.
Ich empfehle das Buch allen, die pragmatisch den letzten Teil ihres Lebens angehen.