Berührend, melancholisch und voller Leben
Ich habe „Tschikago“ von Alexandra Stahl innerhalb von drei Tagen verschlungen und trotzdem immer wieder versucht, mich beim Lesen ein bisschen auszubremsen und die einzelnen Sätze auf mich wirken zu lassen, weil in ihnen so viel Wahrheit und Weisheit, aber auch so viel Melancholie steckt. Ich bin mir sicher, dass ich das Buch in einiger Zeit noch einmal lesen werde, weil es mich wirklich berührt hat und es einige Passagen gibt, die man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen sollte.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten beschreibt die Autorin ihr Leben mit ihren Großeltern und erzählt dabei auch von ihrem Großvater, der langsam immer dementer wird. Im zweiten Teil geht es vor allem um Anekdoten aus ihrer Zeit in einem Seniorenheim in Berlin, wo sie eine Gruppe leitete und mit den Bewohner*innen so einige schräge, berührende, witzige, aber auch traurige Situationen erlebte. Im dritten Teil stehen schließlich verschiedene Besuche der inzwischen erwachsenen Autorin bei ihrer Großmutter im Mittelpunkt.
Der Schreibstil hat mich sehr abgeholt, auch wenn er an manchen Stellen schon sehr besonders und vielleicht ein bisschen schwer zu greifen ist. Gerade das hat für mich aber auch viel von der Stimmung des Buches ausgemacht. Besonders mochte ich, dass es aus so vielen kurzen Anekdoten besteht und keine klassische, durchgehend zusammenhängende Geschichte erzählt. Dadurch kann man einzelne Passagen, die einen besonders berührt oder zum Nachdenken gebracht haben, markieren und später immer wieder lesen.
Bei den vielen verschiedenen Namen der Heimbewohner*innen war ich zwischendurch etwas überfordert und konnte nicht immer alle Personen richtig zuordnen. Meinen Lesespaß hat das aber kaum geschmälert und wer weiß, vielleicht fällt mir das beim nächsten Lesen schon leichter.
Alles in allem fand ich „Tschikago“ ganz toll. Es ist eines dieser Bücher, bei denen nach dem Lesen etwas hängen bleibt und zu denen man irgendwann noch einmal zurückkehren möchte. Eine ganz klare Empfehlung!
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten beschreibt die Autorin ihr Leben mit ihren Großeltern und erzählt dabei auch von ihrem Großvater, der langsam immer dementer wird. Im zweiten Teil geht es vor allem um Anekdoten aus ihrer Zeit in einem Seniorenheim in Berlin, wo sie eine Gruppe leitete und mit den Bewohner*innen so einige schräge, berührende, witzige, aber auch traurige Situationen erlebte. Im dritten Teil stehen schließlich verschiedene Besuche der inzwischen erwachsenen Autorin bei ihrer Großmutter im Mittelpunkt.
Der Schreibstil hat mich sehr abgeholt, auch wenn er an manchen Stellen schon sehr besonders und vielleicht ein bisschen schwer zu greifen ist. Gerade das hat für mich aber auch viel von der Stimmung des Buches ausgemacht. Besonders mochte ich, dass es aus so vielen kurzen Anekdoten besteht und keine klassische, durchgehend zusammenhängende Geschichte erzählt. Dadurch kann man einzelne Passagen, die einen besonders berührt oder zum Nachdenken gebracht haben, markieren und später immer wieder lesen.
Bei den vielen verschiedenen Namen der Heimbewohner*innen war ich zwischendurch etwas überfordert und konnte nicht immer alle Personen richtig zuordnen. Meinen Lesespaß hat das aber kaum geschmälert und wer weiß, vielleicht fällt mir das beim nächsten Lesen schon leichter.
Alles in allem fand ich „Tschikago“ ganz toll. Es ist eines dieser Bücher, bei denen nach dem Lesen etwas hängen bleibt und zu denen man irgendwann noch einmal zurückkehren möchte. Eine ganz klare Empfehlung!