Coming of Age feat. Autofiktion
Die Autorin verwebet Textstellen, in der die Ich-Erzählerin von Ihrem Aufwachsen in der bayerischen Provinz erzählt mit solchen, in denen sie die Lebensgeschichten von Heimbewohner:innen erzählt.
Das Heim, in dem sie ehrenamtlich arbeitet, bringt alte Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen, was sich in den Biografien spiegelt.
Die Passagen, in denen sie von ihrer Kindheit erzählt, lassen einen sowohl auflachen, als auch immer wieder die Tränen in den Augen fühlen.
Die Sprache entfaltet eine Sogwirkung, es ist fast nicht möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Es finden sich immer wieder dialektale Einsprengsel, was das Werk liebevoll, aber nicht kitschig wirken lässt.
Es lässt einen an Katja Oskamps „Marzahn mon amour“, genau so wie an Siri Hustvedt denken.
Für alle, die einfühlsame Texte ohne Kitsch mögen.
Das Heim, in dem sie ehrenamtlich arbeitet, bringt alte Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen, was sich in den Biografien spiegelt.
Die Passagen, in denen sie von ihrer Kindheit erzählt, lassen einen sowohl auflachen, als auch immer wieder die Tränen in den Augen fühlen.
Die Sprache entfaltet eine Sogwirkung, es ist fast nicht möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Es finden sich immer wieder dialektale Einsprengsel, was das Werk liebevoll, aber nicht kitschig wirken lässt.
Es lässt einen an Katja Oskamps „Marzahn mon amour“, genau so wie an Siri Hustvedt denken.
Für alle, die einfühlsame Texte ohne Kitsch mögen.