Der Titel macht neugierig

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leserattebw Avatar

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Das Buch ist in drei Teile gegliedert.
1. Teil:
Die Autorin erzählt vom Leben ihrer Großeltern und deren Lebensweise. Gleichzeitig schildert sie ihre eigene Kindheit und Jugend, in der die Großeltern eine wichtige Rolle spielten. Im Mittelpunkt steht schließlich die Demenzerkrankung des Großvaters bis zu seinem Tod. Der eingestreute Dialekt verleiht den Erzählungen Authentizität. Die Handlung besteht aus vielen kleinen Episoden und Gedanken, die oft humorvoll sind. Allerdings wirken die einzelnen Szenen auf mich sehr sprunghaft und wenig zusammenhängend. Trotzdem ließ sich der erste Teil gut lesen – umso überraschter war ich vom zweiten Teil.
2. Teil:
Nach dem Tod ihres Großvaters arbeitet die Autorin als Freiwillige in einem Berliner Seniorenheim. Auch hier reiht sich eine Vielzahl kleiner Erlebnisse und Begegnungen aneinander. Die vielen kurzen Dialoge und Szenen erschwerten für mich den Lesefluss. Die Handlung springt ständig von einem Ereignis zum nächsten, sodass es mir schwerfiel, am Ball zu bleiben.
3. Teil:
Im letzten Abschnitt folgen erneut viele einzelne Szenen aus dem Leben der Autorin. Auch hier entsteht für mich keine wirklich zusammenhängende Geschichte.
Im ersten Teil gelingt es noch, eine gewisse Nähe zu den Figuren aufzubauen. In Teil zwei und drei ist mir das jedoch nicht mehr gelungen. Ich hätte mir eine zusammenhängend erzählte Geschichte über die Großeltern gewünscht, anstatt vieler kurzer Momentaufnahmen.
Mein Fazit:
Das Buch enthält viele nette Geschichten und kleine Momentaufnahmen. Der erste Teil hat mir gut gefallen und mich angesprochen. Die beiden folgenden Teile konnten dieses Niveau für mich jedoch nicht halten.