Die Welt ist zu retten…
…wenn es solche Hörbücher wie „Tschikago“ gibt. Alexandra Stahl wagt sich an ein großes Thema: „Alt werden, alt sein“ und sie macht es zu Fuß, eben ganz einfach und damit gleichsam genial.
Mit viel Liebe schaut sie auf ihre Großelterngeneration, nämlich auf die Geschichten, die sie erzählen. Und beim Lesen wird klar: Es ist nicht das, was sie erlebt haben, sondern wie sie es erlebt haben. Und so erscheinen die Sätze in unzähligen wörtlichen Reden. Und da ist es interessant, das Hörbuch zu nutzen. Mit großer Brillanz und schauspielerischem Geschick, mit Leichtigkeit und Optimismus fliegt Julia Dernbach über die Seiten und macht jede Episode, jede Mundart zu einem Hörerlebnis. Es entsteht ein Kopfkino der besonderen Art. Und man fragt sich, wie man die langen Passagen im Altenheim so freudvoll aufnehmen kann. Dies ist natürlich nicht nur der Lesart, sondern vor allem der Schreibart geschuldet. Die Protagonistin ist eine junge Frau, die ihre Großeltern sehr liebt und wohlwollend auf ihre Gewohnheiten und Eigenheiten schaut. Sie sammelt geflügelte Worte, wiederholt sie sparsam, jedoch so akzentuiert, dass der eine oder andere Satz gut als Witz oder Aphorismus ins eigene Repertoire aufgenommen werden kann.
Die Liebe zu den Großeltern und die Konfrontation mit deren Lebensende führen die Enkelin, die natürlich das Heimatdorf verlässt, in Berlin zu einem Ehrenamt in einem Altenheim. Und auch hier besticht sie mit dem liebevollen Blick auf die Alten und so entsteht eine wundervolle Sammlung interessanter Menschen. Als Leser fragt man sich, wie ich meinen Lesefreunden erklären kann, dass mir ein Buch über alte Menschen, über alte Menschen im Seniorenheim Hoffnung gegeben hat und ich es als angenehme Urlaubslektüre empfunden habe. Vermutlich wird dieses Buch, wenn ich „in die Ewigkeit abberufen werde“, nochmal kurz an mir vorbeihuschen.
Mit viel Liebe schaut sie auf ihre Großelterngeneration, nämlich auf die Geschichten, die sie erzählen. Und beim Lesen wird klar: Es ist nicht das, was sie erlebt haben, sondern wie sie es erlebt haben. Und so erscheinen die Sätze in unzähligen wörtlichen Reden. Und da ist es interessant, das Hörbuch zu nutzen. Mit großer Brillanz und schauspielerischem Geschick, mit Leichtigkeit und Optimismus fliegt Julia Dernbach über die Seiten und macht jede Episode, jede Mundart zu einem Hörerlebnis. Es entsteht ein Kopfkino der besonderen Art. Und man fragt sich, wie man die langen Passagen im Altenheim so freudvoll aufnehmen kann. Dies ist natürlich nicht nur der Lesart, sondern vor allem der Schreibart geschuldet. Die Protagonistin ist eine junge Frau, die ihre Großeltern sehr liebt und wohlwollend auf ihre Gewohnheiten und Eigenheiten schaut. Sie sammelt geflügelte Worte, wiederholt sie sparsam, jedoch so akzentuiert, dass der eine oder andere Satz gut als Witz oder Aphorismus ins eigene Repertoire aufgenommen werden kann.
Die Liebe zu den Großeltern und die Konfrontation mit deren Lebensende führen die Enkelin, die natürlich das Heimatdorf verlässt, in Berlin zu einem Ehrenamt in einem Altenheim. Und auch hier besticht sie mit dem liebevollen Blick auf die Alten und so entsteht eine wundervolle Sammlung interessanter Menschen. Als Leser fragt man sich, wie ich meinen Lesefreunden erklären kann, dass mir ein Buch über alte Menschen, über alte Menschen im Seniorenheim Hoffnung gegeben hat und ich es als angenehme Urlaubslektüre empfunden habe. Vermutlich wird dieses Buch, wenn ich „in die Ewigkeit abberufen werde“, nochmal kurz an mir vorbeihuschen.