Dreigeteilt
Alexandra Stahls Buch, "Roman" zu nennen fällt mir schwer. Der Text ist für mich eher eine Sammlung von Anekdoten.
In Teil 1 erzählt Alexandra Stahl deutlich autobiografisch aus der Kindheit und über das enge Verhältnis zu den Großeltern. Liebevoll und anrührend erzählt sie von so manchen Schrullen, von Kabbeleien und stets wiederholten Sprüchen.
Das geschieht mit viel Liebe und trockenem Humor. Und dass man viel zu spät daran denkt sie als Menschen außerhalb dieser Funktion zu erkennen. Für Der Tod des geliebten Großvaters war für Alexandra Stahl einer der Beweggründe, als ehrenamtliche Mitarbeiterin in einem Seniorenheim in Berlin zu arbeiten. In Teil 2 erzählt sie von den Menschen in der von ihr geleiteten Biografiegruppe, auch hier mit viel Witz und feiner Ironie.
Stärker ist für mich der dritte Teil. Hier geht es um die nun hochbetagte Großmutter und um das Schreiben. Wie sfindet man die richtige Form für Erinnerungen?
Tschikago ist ein anrührendes Buch über Alter, Vergänglichkeit, Abschiednehmen.
In Teil 1 erzählt Alexandra Stahl deutlich autobiografisch aus der Kindheit und über das enge Verhältnis zu den Großeltern. Liebevoll und anrührend erzählt sie von so manchen Schrullen, von Kabbeleien und stets wiederholten Sprüchen.
Das geschieht mit viel Liebe und trockenem Humor. Und dass man viel zu spät daran denkt sie als Menschen außerhalb dieser Funktion zu erkennen. Für Der Tod des geliebten Großvaters war für Alexandra Stahl einer der Beweggründe, als ehrenamtliche Mitarbeiterin in einem Seniorenheim in Berlin zu arbeiten. In Teil 2 erzählt sie von den Menschen in der von ihr geleiteten Biografiegruppe, auch hier mit viel Witz und feiner Ironie.
Stärker ist für mich der dritte Teil. Hier geht es um die nun hochbetagte Großmutter und um das Schreiben. Wie sfindet man die richtige Form für Erinnerungen?
Tschikago ist ein anrührendes Buch über Alter, Vergänglichkeit, Abschiednehmen.