Ein berührendes Buch über das, was bleibt
„Tschikago“ ist ein ruhiger und lebensnaher Roman der in Berlin lebenden Autorin und Journalistin Alexandra Stahl.
Die Autorin erzählt zunächst aus der Ich-Perspektive von ihren Großeltern, die in einem fränkischen Dorf leben. Mit der wiederholten Warnung des Großvaters, „Frangfodd is schlimmer als Tschikago!“, wächst die Erzählerin auf. Diese wird im Buchtitel treffend aufgegriffen und ist gleichzeitig ein Verweis auf die verpassten Amerikaträume des alten Elektrikers.
Dabei zeichnet sie ein klares, ungeschöntes und authentisches Bild, sowohl von der damaligen Zeit als auch von ihren Großeltern. Beide haben ihre Eigenheiten und Vorlieben, der Umgang miteinander ist liebevoll aber auch deutlich und wenig zurückhaltend. Die Dialoge hat Alexandra Stahl im fränkischen Dialekt wiedergegeben, was mich mehrfach zum Schmunzeln gebracht hat.
Nach dem Tod ihres Großvaters geht es für die Erzählerin nach Berlin, wo sie in einem Berliner Seniorenheim arbeitet. Dort trifft sie auf sehr unterschiedliche Charaktere, die alle bereits eine Menge erlebt haben. Auch hier wird Dialekt gesprochen.
Das Buch besteht aus einer Ansammlung von Erinnerungen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Einige sind alltäglich, andere einfach nur unglaublich, einige haben mich berührt und andere haben mich zum Schmunzeln gebracht. Damit ist das Gelesene unglaublich abwechslungsreich und zeigt, dass das Leben und Älterwerden voller Überraschungen steckt.
Wir werden alle älter, wollen alle alt werden, aber wer hört den Alten eigentlich noch zu?
Mit ihrem Buch und den darin zusammengetragenen Details macht die Autorin deutlich, wie sehr es sich lohnt, den Erinnerungen unserer Eltern und Großeltern bzw. ganz allgemein der älteren Generation zuzuhören, wahrzunehmen, was sie erlebt und zu sagen haben.
Mich hat das Buch nachdenklich gestimmt und gleichzeitig dafür gesorgt, dass sich meine Wahrnehmung verändert hat. Erinnern und Erinnerungen gehören vielmehr zum Leben als wir es im oft hektischen Alltag wahrhaben wollen.
Wer leise Geschichten mag oder seinen Blick auf die ältere Generation schärfen möchte, der liegt mit diesem Roman richtig.
Die Autorin erzählt zunächst aus der Ich-Perspektive von ihren Großeltern, die in einem fränkischen Dorf leben. Mit der wiederholten Warnung des Großvaters, „Frangfodd is schlimmer als Tschikago!“, wächst die Erzählerin auf. Diese wird im Buchtitel treffend aufgegriffen und ist gleichzeitig ein Verweis auf die verpassten Amerikaträume des alten Elektrikers.
Dabei zeichnet sie ein klares, ungeschöntes und authentisches Bild, sowohl von der damaligen Zeit als auch von ihren Großeltern. Beide haben ihre Eigenheiten und Vorlieben, der Umgang miteinander ist liebevoll aber auch deutlich und wenig zurückhaltend. Die Dialoge hat Alexandra Stahl im fränkischen Dialekt wiedergegeben, was mich mehrfach zum Schmunzeln gebracht hat.
Nach dem Tod ihres Großvaters geht es für die Erzählerin nach Berlin, wo sie in einem Berliner Seniorenheim arbeitet. Dort trifft sie auf sehr unterschiedliche Charaktere, die alle bereits eine Menge erlebt haben. Auch hier wird Dialekt gesprochen.
Das Buch besteht aus einer Ansammlung von Erinnerungen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Einige sind alltäglich, andere einfach nur unglaublich, einige haben mich berührt und andere haben mich zum Schmunzeln gebracht. Damit ist das Gelesene unglaublich abwechslungsreich und zeigt, dass das Leben und Älterwerden voller Überraschungen steckt.
Wir werden alle älter, wollen alle alt werden, aber wer hört den Alten eigentlich noch zu?
Mit ihrem Buch und den darin zusammengetragenen Details macht die Autorin deutlich, wie sehr es sich lohnt, den Erinnerungen unserer Eltern und Großeltern bzw. ganz allgemein der älteren Generation zuzuhören, wahrzunehmen, was sie erlebt und zu sagen haben.
Mich hat das Buch nachdenklich gestimmt und gleichzeitig dafür gesorgt, dass sich meine Wahrnehmung verändert hat. Erinnern und Erinnerungen gehören vielmehr zum Leben als wir es im oft hektischen Alltag wahrhaben wollen.
Wer leise Geschichten mag oder seinen Blick auf die ältere Generation schärfen möchte, der liegt mit diesem Roman richtig.